Konzert des „Collegium Musicum Herfordiense“ in der Auferstehungskirche

Virtuos: Das Ensemble „Collegium Musicum Herfordiense“ und Kreiskantor Harald Sieger (4. v.l.) faszinierten mit adventlicher Chormusik und Orgelklängen auf hohem Niveau.scs/Bad Oeynhausen. Mit adventlichen Chorsätzen stimmte das achtköpfige Ensemble „Collegium Musicum Herfordiense“ die Zuhörer auf die Vorweihnachtszeit ein. Maria, die Mutter Jesu, stand thematisch im Mittelpunkt des Konzertprogramms „Meine Seele erhebt den Herrn“. „Jeder Adventssonntag hat seine eigene Thematik. Wenn man überlegt, was für ein Skandal Marias plötzliche Schwangerschaft war, hat sie sehr gelassen reagiert und erst mal ein Lied gesungen“, sagte Harald Sieger, Kantor an der Auferstehungskirche, in seiner Begrüßung. Kurzfristig war er außerdem als Organist eingesprungen.

Fasziniert lauschten die Zuhörer den Stimmen der acht Sängerinnen und Sänger, die ausdrucksvoll erklingen ließen, wie Komponisten verschiedener Jahrhunderte ihre individuellen Empfindungen über die Figur Marias musikalisch umgesetzt hatten. Svetlana Morkel und Katja Panina im Sopran, Liga Auguste und Jozsef Opciz im Alt, Dietrich Johannes und David Ludewig im Tenor sowie Valeru Bukreev und Franz Spenn im Bass begeisterten ihr Publikum mit ihren wandlungsfähigen, ausdrucksstarken Stimmen. Die acht Musiker von „Collegium Musicum Herfordiense“ haben sich während ihrer Studienzeit an der Kirchenmusikhochschule in Herford kennengelernt und den Kammerchor gegründet.

 

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Schuld und Reue Themen im Literaturgottesdienst

Eindrucksvoll: Das Team des Literaturgottesdienstes und die Band "tiger fm" nahmen die Besucher mit in eine Welt großer Gefühle.scs/Bad Oeynhausen. „Warum beeindrucken uns Menschen, die Fehler zugeben können oder offen über ihre Schuld sprechen? Vielleicht, weil diese Menschen Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Sie geben sich, wie sie sind und schaffen durch ihre Aufrichtigkeit Vertrauen“ sagte Pfarrer Lars Kunkel im 37. Literaturgottesdienst in der Auferstehungskirche.

Die Protagonisten in Hakan Nessers Roman „Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ können das nicht. In seinem 1998 erschienenen Buch, das in Schweden inzwischen Schullektüre geworden ist, versetzt Nesser seine Leserschaft in die Idylle eines schwedischen Sommers. Er erzählt von Freundschaft, Liebe, erwachender Leidenschaft und auch von einem Mord, der ungesühnt bleibt. Und damit wirft der Autor auch die Frage nach Schuld und Reue auf. Das Ende des Romans bleibt offen.

 

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„Ein deutsches Requiem“ schließt das Kirchenjahr

Die Kantorei, die Jugendkantorei und das Sinfonieorchester „opus7“ boten dem Publikum ein anspruchsvolles Konzert am Ewigkeitssonntag.MW/Bad Oeynhausen. In der Dunkelheit der Abendstunden am Ewigkeitssonntag erfüllten die Kantorei und Jugendkantorei an der Auferstehungskirche und das Sinfonieorchester „opus 7“ den Kirchenraum mit ergreifenden biblischen Texten und Tönen. Mit der Aufführung von Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ gaben sie dem Tod, dem Versprechen eines ewigen Lebens, der Mühsal des irdischen Lebens, aber vor allem den Momenten des Trostes Raum und Gestalt. Die gesamtmusikalische Leitung lag bei Kreiskantor Harald Sieger.

Das Requiem von Brahms ist nicht nur musikalisch anspruchsvoll, sondern auch einzigartig im Ansatz. Es ist nicht einem Toten, sondern den Trauernden und, im größeren Sinn, den Lebenden gewidmet. Der Komponist selbst suchte nach geeigneten Bibelversen, die Trost angesichts der Vergänglichkeit des Lebens spenden.Der Chor zusammen mit den Solisten Ylva Stenberg und Sebastian Klein und dem Sinfonieorchester arbeiteten diesen Grundgedanken heraus. Mal schwere, dunkle, mal fließend leichte, ja fast himmlische Töne wechselten sich oft im gleichen Satz ab.

 

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Ein Gesprächsabend zum Thema „Verzeihen und Vergeben“ am 30. 11.

Ein Gesprächsabend zum Thema „Verzeihen und Vergeben“.MW/Bad Oeynhausen. Der letzte FiF-Abend in diesem Jahr findet in Café im Foyer, Von-Moeller-Str. 1a, Bad Oeynhausen am 30.November um 19.30 statt. Das FiF-Team zusammen mit dem Impulsgeber Dipl.-Psych. Peter Wellpott gestalten einen Gesprächsabend zum Thema "Verzeihung". Kommen Sie und reden Sie mit!

Ein falsches Wort, ein verpatzter Termin oder eine unehrliche Antwort ... ob beabsichtigt oder nicht, Menschen verletzen sich gegenseitig. Verletzungen sind eine Tatsache des Lebens. Fakt ist es jedoch auch, dass ohne Verzeihung kein menschliches und gesellschaftliches Zusammenleben möglich wäre. Jede/r kennt Situation, in denen sie / er verzeihen musste oder in denen sie / er von anderen verziehen wurde. Manchmal kann man einem Gegenüber leicht verzeihen. Aber wenn man schwer verletzt wurde, kann das Verzeihen zu einem lebenslangen Prozess werden. Der Psychotherapeut Peter Wellpott aus Bad Oeynhausen ist zu Gast und erzählt aus therapeutischer Sicht, welchen Stellenwert, welche Kraft und welche Chancen die Fähigkeit zu verzeihen hat.

 

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Jugendkantorei der Altstadtgemeinde bewirbt sich bei großem Wettbewerb

Die 500 Chöre Challenge ist eine von vielen Aktionen der Mitmachkampagne #reformaction2017 zum Reformationsjubiläum.