Bundespräsident zeichnet Posaunenchor aus

 Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde dem Posaunenchor der Altstadtgemeinde die Pro Musica-Plakette verliehen.BS/Bad OEynhausen. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde dem Posaunenchor der Altstadtgemeinde die Pro Musica-Plakette verliehen. Mit dieser Auszeichnung, die der Bundespräsident vergibt, werden solche instrumentalen Ensembles geehrt, die seit mindestens 100 Jahren bestehen und sich in dieser Zeit besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.

So machte sich unter Leitung von Pfr. i.R. Bernhard Silaschi eine Abordnung des Altstädter Posaunenchores auf den Weg, um im Blauen Saal des ehrwürdigen Rathauses der alten Hansestadt Soest die Plakette in Empfang zu nehmen. Ausgerichtet wurde der Festakt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie dem Landesmusikrat NRW. Mit dem Posaunenchor aus Oeynhausen wurde die Auszeichnung noch an vier weitere Instrumentalensembles aus ganz NRW verliehen. Außerdem erhielten acht Vokalchöre durch den Vertreter des Kultusministeriums die sogenannte Zelter Plakette.

 

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Gesprächsabend über Ängste im „Forum im Foyer“

Mutig: Das Team des „Forum im Foyer“ der Altstadtgemeinde hatte einen Abend zum Thema Angst vorbereitet. Psychologe Peter Wellpott (re.) hielt einen informativen Vortrag. scs/Bad Oeynhausen. „Über die eigene Angst redet man nicht gern. Obwohl uns Deutschen nachgesagt wird, wir seien ein ängstliches Volk“, sagte Pfarrer Lars Kunkel. Beim Gesprächsabend „Angsthase, Pfeffernase“ im „Forum im Foyer“ der Auferstehungskirche am Kurpark standen verschiedene Aspekte von Angst im Fokus.

Psychologe und Psychotherapeut Peter Wellpott betrachtete in seinem Vortrag das Thema aus der Sicht eines Therapeuten. „Ängste gelten als die häufigste psychische Störung. 20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Doch völlig angstfrei ist niemand“, begann er sein Referat. „Viele Ängste sind unspezifisch. Im Gegensatz zu den kulturübergreifenden Grundgefühlen wie Freude, Wut, Traurigkeit, Ekel oder eine spezifische Furcht sind sie wenig gegenständlich. In Ängsten mischen sich mehrere Gefühle“, sagte er und nannte Enttäuschung als Mischung aus Wut und Traurigkeit als Beispiel. In der Eifersucht kommt noch die Angst, verlassen zu werden, hinzu. Ein sehr mächtiges Gefühl.“ Viele Ängste basieren auf Demütigung, Missachtung oder Vernachlässigung in der Kindheit. „Diese Fehler in der Kindererziehung bleiben lange im Gedächtnis“, so Peter Wellpott.

 

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Kantorei begeisterte mit nordischen Klänge

Zu einer musikalischen Reise nach Nordeuropa hatte die Kantorei an der Auferstehungskirche unter dem Motto „Midsommar“ eingeladen.scs/Bad Oeynhausen. Zu einer musikalischen Reise nach Nordeuropa hatte die Kantorei an der Auferstehungskirche unter dem Motto „Midsommar“ eingeladen. Mehr als 250 Zuhörer ließen sich bei hochsommerlichen Temperaturen von den Chorsätzen aus Skandinavien verzaubern, die die rund 60 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger einstudiert hatten und ausdrucksvoll erklingen ließen.

Die einzigartige Klangwelt nordischer Musik ist geprägt von traditionellen Volksliedweisen. Viele Sätze zeichnen sich durch ihren homogenen Chorklang mit großer dynamischer Variation aus, deren Harmonien an die Tradition romantischer Kompositionen anknüpfen. Einige Werke erreichen mit ihren eher melancholischen Klängen die Herzen der Zuhörer, andere brachten mitreißende Fröhlichkeit zum Ausdruck. Manche a capella gesungen, andere von Harald Sieger am Flügel begleitet. Nach Werken von Ola Gjeilo, Anders Nyberg und zahlreichen weiteren skandinavischen Komponisten begeisterte die Kantorei auch mit zwei Werken von Karl Jenkins , „Cantate Domino“ und „Evening prayer“.

 

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Jugendkantorei überzeugte mit farbenreichem Konzert

Ein außerordentlich lebhaftes Konzert bot die Jugendkantorei an der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen.RL/Bad Oeynhausen. Ein außerordentlich lebhaftes Konzert bot die Jugendkantorei an der Auferstehungskirche am vergangenen Sonntag. Die rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigten in der Kirche am Kurpark neben musikalischem Können vor allem auch ihre Begeisterung für das Singen. Kreiskantor Harald Sieger, der den Chor 2011 gegründet hat, versteht es offenbar ausgezeichnet, jungen Menschen die Freude am Singen zu vermitteln. Und was sie sangen war wahrlich keine schlichte Kost.

Im Mittelpunkt des Programms standen drei Chorwerke zeitgenössischer Komponisten, in denen traditionelle Texte mit moderner Klanggestaltung eine gelungene Synthese eingehen. Der auch in Jazz-Kreisen bekannte, in Schweden lebende Amerikaner Steve Dobrogosz eröffnet mit seiner modernen Vertonung der traditionellen Messe einen ganz neuen musikalischen Zugang für Menschen im 21. Jahrhundert. Der Chor wurde unterstützt durch den ausgesprochen versierten Pianisten Martin Schmidt sowie Rainer Meyer-Ahren, Flügelhorn, Angela Zöckler, Tenorsaxophon, Christine Backer, Posaune, Björn Gbur, Gitarre und Matthias Liebetruth am Schlagzeug. Sie alle konnten das Werk in seiner Kraft und Farbigkeit angemessen zu Gehör bringen.

 

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LandesJugendChor NRW begeisterte mit anspruchsvoller Chormusik

Klangstark: Der LandesJugendChor NRW begeisterte in der Auferstehungskirche am Kurpark mit anspruchsvoller Chormusik.scs/Bad Oeynhausen. Mit ihrer ausdrucksstarken, sauberen Intonation faszinierte der LandesJugendChor NRW die Zuhörer in der Auferstehungskirche. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten unter dem Titel „Zeitenklänge - Weltenklänge“ anspruchsvolle Chorwerke aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte, darunter bekannte und neue Kompositionen aus aller Welt.

Mit einem besonderen Hörerlebnis eröffnete der LandesJugendChor NRW den Konzertabend. Für die doppelchörige Motette „Jubilate Deo“ von Hans Leo Hassler hatten sich die Choristen rings um die Zuhörer im Kirchraum verteilt. Anschließend stellte sich der Chor im Altarraum auf. Kraftvoll und feierlich interpretierten sie unter anderem „Verleih uns Frieden“ von Heinrich Schütz, Ausschnitte aus Johann Sebastian Bachs „Jesu meine Freude“ und „Richte mich, Gott“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigiert wurde der Chor abwechselnd von ihren beiden Chorleitern Christiane Zywietz-Godland und Hermann Godland, die zwischendurch auch Erläuterungen zu den einzelnen Stücken gaben. In einer Atempause für den Chor begeisterte Kreiskantor Harald Sieger mit Johann Sebastian Bachs „Allegro“ aus dem Concerto BWV 593 für Orgel.

 

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