„Der Mann, der den Zügen nachsah"
Das Team des Literaturgottesdienstes mit Andreas Prate (links) und Norbert hanisch (rechts), die Flair von Paris in den Gottesdienst brachten.scs/Bad Oeynhausen. „Träumen auch Sie davon, aus Ihrem Leben auszubrechen, und ein neues zu beginnen?" fragte Pfarrer Lars Kunkel zu Beginn seiner Predigt. Der Literaturgottesdienst in der Reihe „Lebensbücher" nahm die zahlreichen Zuhörer mit in die spannende Geschichte eines Menschen, der zu einem neuen Leben aufbricht.

Autor Georges Simenon, vor allem bekannt durch Kommissar Maigret, verfasste auch den Roman „Der Mann, der den Zügen nachsah". Im Mittelpunkt der Handlung steht der Prokurist Kees Popinga. Er lebt im Alltag einer bürgerlichen Idylle - bis zu dem Tag, an dem seine Firma in Konkurs geht, weil sein Chef mit dem Firmenvermögen das Weite sucht. Nach einem kurzen Schock erwachen Kees Popingas bis dahin unterdrückte Sehnsüchte und Wünsche. Er möchte ein anderes Leben beginnen. Bisher hatte er den Zügen immer nur nachgesehen, nun steigt er spontan in den Nachtzug nach Amsterdam, und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

 

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»Taufe früher und heute« in der Auferstehungskirche am Kurpark
Studierende der Universität Osnabrück haben die Ausstellung vorbereitet (v.l.): Kira Lilienfein, Janine Pronobis und Main Stoldt legen letzte Hand an einen neuen Taufanzug.RL/Bad Oeynhausen. „Taufe - früher und heute" lautet die Ausstellung rund um die Taufe, die am 7.7.2011 um 17.30 Uhr in der Auferstehungskirche eröffnet wurde.

Ob mit handgeschriebene Grußkarten in Sütterlin, per E-Mails oder sms: auf sehr unterschiedliche Weise kann man zu einer Taufe einladen! Studierende der Universität Osnabrück haben Taufanzeigen, -grußkarten, -kleider,... aus den vergangenen einhundert Jahren gesammelt und dokumentieren die Veränderungen bei Einladungen, Geschenken, der Feier, dem Alter der Täuflinge, im Patenwesen und bei den „Taufmoden".

 

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Posaunenchor Bad Oeynhausen-Altstadt beim Kirchentag in Dresden
Imagescs/Bad Oeynhausen. Alle zwei Jahre versetzt der Kirchentag eine deutsche Stadt in den Ausnahmezustand. Anfang Juni 2011 fand der 33. Evangelische Kirchentag in Dresden statt. Rund 120.000 Menschen feierten dort ein Fest des Glaubens. Vor allem junge Menschen bestimmten die besondere Atmosphäre der christlichen Großveranstaltung, sie bevölkerten die großen Plätze der Innenstädte mit Rucksack und buntem Kirchentagsschal.

Fünf Tage lang gab es ein volles Programm mit über 2000 Veranstaltungen. Diese sind so vielfältig wie das religiöse und gesellschaftliche Leben: Kleine Meditation oder große Open-Air-Bühne. Diskussionen über soziale, ethische und politische Themen. Fragen nach der gerechten Gestaltung einer globalisierten Welt, der Bewahrung der Schöpfung und der Würde des Menschen. Fragen zu Theologie und Spiritualität. Dialog zwischen den Konfessionen und Religionen. Gottesdienste, Gebete und Bibelauslegungen. Theater, Kabarett, Ausstellungen und Gespräche. Ein „Markt der Möglichkeiten" in den Messehallen. Und Konzerte aller Musikrichtungen: Rock, Pop, Jazz, Klassik und Gospel.

 

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Brass Collegium Dessau in der Auferstehungskirche
Imagescs/Bad Oeynhausen. Zu einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen und Kontinente hatte das Brass Collegium Dessau anlässlich seines Gastspiels in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt eingeladen. Bereits die ersten Töne ließen das Publikum aufhorchen, sie erklangen aus dem Foyer.

So bezogen sie das neu gestaltete Café, das zukünftig auch Raum für Veranstaltungen bieten wird, mit ein. Da sich „der Großteil der Zuhörer jedoch im Kirchraum versammelt hatte, solle das Konzert in gewohnter Weise dort stattfinden", so Kantor Sieger augenzwinkernd in seiner Eröffnung. Zu den Klängen einer „Intrade" von Johann Christoph Pezel zogen die fünf Musiker in die Kirche ein.

 

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Konzert mit Kantorei und Orgel in der Auferstehungskirche
Imagescs/Bad Oeynhausen. Zu einem stimmungsvollen Konzert mit Chor und Orgelklängen der Romantik hatte die Altstadtgemeinde Bad Oeynhausen in die Auferstehungskirche am Kurpark eingeladen.

Der französische Komponist Félix A. Guilmant wurde 1837 als Sohn einer Organisten- und Orgelbauerfamilie geboren. Er studierte Orgel bei dem bedeutenden belgischen Orgelmeister Jacques-Nicolas Lemmens. Bereits im Alter von 20 Jahren wurde er zum Kapellmeister und Lehrer für Komposition an das Konservatorium in Boulogne-sur-Mer berufen. Er unternahm Konzertreisen durch ganz Europa, außerdem nach Russland und in die USA. Vorbilder Guilmants waren die barocken und klassischen Komponisten, allen voran Bach und Händel, anhand derer Werke er Tonsatz, Formensprache und Affekt der Musik studierte. Guilmants Kompositionen prägten den sinfonischen Stil der französischen Orgelwerke der Romantik entscheidend. Im Zentrum seines Schaffens standen acht Sonaten. Außerdem hat Guilmant mehrere Orchesterwerke, Lieder und vier Messvertonungen herausgegeben.

 

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