Gesprächsabend über  „Bedingungslose Grundeinkommen“ am 6. September

Ein Gesprächsabend über das „Bedingungslose Grundeinkommen“.LK/Bad Oeynhausen. Das nächste „Forum im Foyer“ findet im Café im Foyer, Von-Moeller-Str. 1a, Bad Oeynhausen am 6. September um 19.30 statt. Zu Gast ist dieses Mal der Autor und Philosoph Ralph Boes aus Berlin.

Stellen Sie sich vor: 1000 Euro im Monat für jeden. Ob Baby oder Rentner, arm oder reich – jeder bekommt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Was für die einen fast wie ein Märchen klingt, wird in den letzten Jahren zunehmend von führenden Vertretern aus der Wirtschaft ins Spiel gebracht. Einer davon ist zum Beispiel der Drogerie-Gründer Götz Werner. Er forderte schon vor Jahren die Abschaffung der Hartz IV-Gesetze, die er im Widerspruch zu den Grundgesetzen und der Menschenwürde sieht. Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen bekäme jeder, was er zum Leben braucht. Die neue gewonnene Freiheit setzt Kreativität und ein Umdenken über den Wert der Arbeit frei.

 

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Chorleiter Leo Quezon im Internationalen Gottesdienst verabschiedet

Gemeinschaft: Das Team des Internationalen Gottesdienstes an der Auferstehungskirche mit dem Chor und den Besuchern aus Indonesien. Zum letzten Mal leitete Leo Quezon (vorn 2.v.r.) den von ihm ins Leben gerufenen Chor. scs/Bad Oeynhausen. „Durch die Sprache der Musik hat Gott uns verbunden“, sagte Leo Quezon. Der Gründer und Chorleiter des Internationalen Chores, der die Internationalen Gottesdienste an der Auferstehungskirche am Kurpark mitgestaltet, wurde feierlich im Gottesdienst verabschiedet.

Drei Jahre lang hatte er mit seiner Frau Priscilla Pascua-Quezon in Ostwestfalen gelebt. Während sie dieser Zeit für die Freie evangelische Mission in Bielefeld-Bethel gearbeitet hatte, baute er den inzwischen etwa zwölf Sängerinnen und Sänger starken Chor auf. Nun zieht das Paar wieder auf die Philippinen. „Neue Aufgaben warten dort auf euch“, sagte Pfarrer Christian Hohmann in seiner Dankesrede. „Wir dürfen auf dem Fundament, das ihr bei uns gelegt habt, weiter aufbauen. Unsere Gottesdienste sind durch den Chor lebendiger geworden. Und die Lieder, die du ausgewählt und zum Teil auch selbst komponiert hast, haben uns sehr berührt.“

 

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Kindermusical der Musik-AG begeistert die Zuschauer

Fröhlich: Die Musik-AG der OGS Altstadt brachte das Kindermusical „Vom Prinzen, der nicht heiraten wollte“, auf die Bühne.scs/Bad Oeynhausen. „Schon seit Jahren träumte Prinz Flauserich I. von Schloss Schnuckelstein von der ganz großen Liebe. Doch als er die reizende Prinzessin Antonia trifft, steht er sich selbst im Weg. Denn er ist fest davon überzeugt, seine Traumprinzessin zuerst vor einem Drachen retten und aus allerlei Gefahren befreien zu müssen, um auf diese Weise ihr Herz zu gewinnen. Dabei möchte Antonia einfach nur heiraten“, erläuterte Kreiskantor Harald Sieger, der die Musik-AG am Offenen Ganztag (OGS) der Grundschule Altstadt leitet, die Geschichte des Kindermusicals. Bei der Aufführung „Vom Prinzen, der nicht heiraten wollte“ spielten und sangen 30 Mädchen und Jungen aus allen vier Klassenstufen mit.

Mit Spannung erlebten rund 120 kleine und große Zuschauer in der Turnhalle der Grundschule mit, welche Rolle die im Wald hausende Räuberbande spielte und wie die königliche Hochzeit zuletzt doch noch stattfinden konnte. „Alle haben mit viel Engagement ihre Rollen gelernt. Manche sind bereits im vierten Jahr dabei. Andere haben tragende Rollen übernommen, obwohl sie erst seit kurzem in Deutschland sind“, sagte Susanne Wallmann vom Team der OGS. Gemeinsam mit Christine Meier, Martina Kelly und Katharina Dikarew hat sie die Organisation, Einstudierung und Kulissenbau übernommen, während Harald Sieger die musikalische Leitung inne hatte.

 

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Bundespräsident zeichnet Posaunenchor aus

 Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde dem Posaunenchor der Altstadtgemeinde die Pro Musica-Plakette verliehen.BS/Bad OEynhausen. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde dem Posaunenchor der Altstadtgemeinde die Pro Musica-Plakette verliehen. Mit dieser Auszeichnung, die der Bundespräsident vergibt, werden solche instrumentalen Ensembles geehrt, die seit mindestens 100 Jahren bestehen und sich in dieser Zeit besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.

So machte sich unter Leitung von Pfr. i.R. Bernhard Silaschi eine Abordnung des Altstädter Posaunenchores auf den Weg, um im Blauen Saal des ehrwürdigen Rathauses der alten Hansestadt Soest die Plakette in Empfang zu nehmen. Ausgerichtet wurde der Festakt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie dem Landesmusikrat NRW. Mit dem Posaunenchor aus Oeynhausen wurde die Auszeichnung noch an vier weitere Instrumentalensembles aus ganz NRW verliehen. Außerdem erhielten acht Vokalchöre durch den Vertreter des Kultusministeriums die sogenannte Zelter Plakette.

 

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Gesprächsabend über Ängste im „Forum im Foyer“

Mutig: Das Team des „Forum im Foyer“ der Altstadtgemeinde hatte einen Abend zum Thema Angst vorbereitet. Psychologe Peter Wellpott (re.) hielt einen informativen Vortrag. scs/Bad Oeynhausen. „Über die eigene Angst redet man nicht gern. Obwohl uns Deutschen nachgesagt wird, wir seien ein ängstliches Volk“, sagte Pfarrer Lars Kunkel. Beim Gesprächsabend „Angsthase, Pfeffernase“ im „Forum im Foyer“ der Auferstehungskirche am Kurpark standen verschiedene Aspekte von Angst im Fokus.

Psychologe und Psychotherapeut Peter Wellpott betrachtete in seinem Vortrag das Thema aus der Sicht eines Therapeuten. „Ängste gelten als die häufigste psychische Störung. 20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Doch völlig angstfrei ist niemand“, begann er sein Referat. „Viele Ängste sind unspezifisch. Im Gegensatz zu den kulturübergreifenden Grundgefühlen wie Freude, Wut, Traurigkeit, Ekel oder eine spezifische Furcht sind sie wenig gegenständlich. In Ängsten mischen sich mehrere Gefühle“, sagte er und nannte Enttäuschung als Mischung aus Wut und Traurigkeit als Beispiel. In der Eifersucht kommt noch die Angst, verlassen zu werden, hinzu. Ein sehr mächtiges Gefühl.“ Viele Ängste basieren auf Demütigung, Missachtung oder Vernachlässigung in der Kindheit. „Diese Fehler in der Kindererziehung bleiben lange im Gedächtnis“, so Peter Wellpott.

 

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