„Orgelmusik bei Kerzenschein“ begeisterte die Zuhörer

Virtuos: Hagen Heinicke (li.) und Kreiskantor Harald Sieger begeisterten bei der Orgelmusik bei Kerzenschein in der Auferstehungskirche am Kurpark.scs/Bad Oeynhausen. Schwungvoll begannen Harald Sieger und Hagen Heinicke die inzwischen schon gute Tradition zum Jahresbeginn gewordene „Orgelmusik bei Kerzenschein“. Vierhändig ließen sie zum Auftakt Heinrich Rincks fulminantes „Divertimento Nr. 2“ erklingen und begeisterten die zahlreichen Zuhörer in der mit einem Meer aus Kerzen geschmückten Auferstehungskirche am Kurpark.

„Wir haben ein interessantes Programm aus einigen unserer Lieblingsstücke zusammengestellt“, sagte Harald Sieger. Da er seine Arbeit als Kreiskantor im Kirchenkreis Vlotho beendet und als Landeskirchenmusikdirektor nach Bielefeld wechselt, war es sein letztes Konzert an der Auferstehungskirche in dieser Funktion. Der junge Organist Hagen Heinicke studiert Kirchenmusik an der Hochschule in Herford.

 

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Große Tanne schmückt den Altarraum

 Schmuckstück: Die mächtige Edeltanne für die Auferstehungskirche am Kurpark wird angeliefert und aufgestellt. scs/Bad Oeynhausen. Mit „Hauruck“-Rufen und vereinten Kräften etlicher Gemeindemitglieder gelangte die mächtige Edeltanne durch die vergleichsweise kleine Seitentür in die Auferstehungskirche am Kurpark. Angeliefert per Kranwagen, galt es anschließend, den aus Löhne stammenden und am Morgen im strömenden Regen gefällten Baum im Altarraum aufzurichten. „Zum Glück haben wir seit einigen Jahren die Seilwinde auf dem Dachboden. Das erleichtert die Sache sehr“, sagte Küsterin Rosi Ostermann.

Vor dem Aufrichten wurden die obersten Meter geschmückt. „Da kommt nachher niemand mehr dran. So hoch ist keine unserer langen Leitern“, sagte Presbyter Jochen Ganz. Während einige hoch oben auf dem Dachboden der Auferstehungskirche die Kurbel drehten, um den fast zehn Meter hohen Baum langsam in die Senkrechte zu ziehen, schauten die anderen, welche Seite der Tanne am Schönsten ist. Auf dem Flügel ließ Kreiskantor Harald Sieger spontan „O Tannenbaum“ erklingen. „Er steht noch nicht gerade, noch mal ein Stück hochziehen zum Drehen“, rief Pfarrer Lars Kunkel. Gesagt, getan. „Stopp!“, hallte es anschließend laut durch den Kirchraum, damit die Mannschaft auf dem Dachboden Bescheid wusste. Lange Lichterketten wurden angebracht, und viele kleine und große Strohsterne auf den Zweigen verteilt. „Da vorn ist noch ein Loch, da muss noch ein großer Stern hin“, wurden die Schmückenden auf den Leitern von unten dirigiert.

 

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Gemeinde feierte 150jährigen Geburtstag / Posaunenchor besteht 120 Jahre

Großer Gottesdienst mit vielen Gästen. Unter dem Gemeindemotto „Wir leben mittendrin“ hatten zahlreiche Menschen den Festtag mitgestaltet.scs/Bad Oeynhausen. Lange rote Bänder wurden kreuz und quer durch die Kirche gespannt und von vielen Gottesdienstbesuchern gehalten, ein sichtbar gewordenes Symbol der Verbindung und des Zusammenhaltes. Mit einem fröhlichen Festgottesdienst und anschließendem Empfang feierte die Altstadtgemeinde ihr 150-jähriges Bestehen. Über 300 Gemeindemitglieder und Gäste waren dazu am ersten Advent in die Auferstehungskirche am Kurpark gekommen.

Unter dem Gemeindemotto „Wir leben mittendrin“ hatten zahlreiche Menschen den Festtag mitgestaltet. Liturgie und Predigt gestalteten die beiden Gemeindepfarrer Rainer Labie und Lars Kunkel. Für musikalische Adventsstimmung sorgten Kantorei und Posaunenchor der Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger. Die Bläser konnten neben dem Gemeindejubiläum auch ihren eigenen runden Geburtstag feiern. Der Posaunenchor wurde vor 120 Jahren gegründet. Auch die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätten Altstadtmäuse und -spatzen und ihre Erzieherinnen gestalteten den Gottesdienst mit. Sie verteilten die Körbe mit Brot und Weintrauben für das gemeinsame Abendmahl. Während der Austeilung begeisterten Harald Sieger an der Orgel und die Trompeterin Monika Harder (Trompete) mit Oskar Lindbergs „Gammal Fäbodpsalm“. Viele Ehrenamtliche halfen engagiert, um den Festtag für alle Gäste von nah und fern zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

 

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Kompositionen von Bach und Jenkins begeisterten die Zuhörer

Klanggenuss: Die Mitwirkenden des Kantoreikonzertes in der Auferstehungskirche sorgten für Gänsehautmomente bei den Zuhörern.scs/Bad Oeynhausen. Faszinierende musikalische Akzente setzte die Kantorei an der Auferstehungskirche mit zwei Kompositionen, die kontrastreicher kaum sein könnten. Unter der musikalischen Leitung des Kreiskantors Harald Sieger führten rund 150 Mitwirkende die barocke Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV 140) von Johann Sebastian Bach und das „Requiem“ des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins auf.

So groß war das Interesse, am Ewigkeitssonntag zwei faszinierende Werke in der Auferstehungskirche am Kurpark zu erleben, dass sich bis kurz vor Beginn lange Schlangen an der Abendkasse bildeten, in der Hoffnung, noch eine Konzertkarte zu ergattern. Als „Statement der Hoffnung im Angesicht der Vergänglichkeit“ und musikalische Verbindung zwischen Barock und Gegenwart hatte Kreiskantor Harald Sieger die beiden Werke ausgewählt.

 

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Ensemble „Spread Voice“ begeisterte in der Auferstehungskirche

Ausdrucksstark: Das Ensemble „Spread Voice“ bot mitreißenden Musikgenuss in der Auferstehungskirche. | Foto: Wolfgang Siegemund.scs/Bad Oeynhausen. „Vier Stimmen und 88 Tasten in aberwitzigen Kombinationen von Pop, Jazz, Swing, Oper und Klassik“ hieß es in der Ankündigung, und das Ensemble hielt sein Versprechen und bot einen außergewöhnlichen Konzertabend. Mit ihrem A-Capella-Programm „Fö!“ boten sie ein musikalisches Crossover, nicht nur mit Stücken aus verschiedenen Genres und Epochen. Innerhalb ihrer Arrangements verknüpften sie diese auch überraschend miteinander.

Ohne elektronische Verstärkung präsentierten die vier klassisch ausgebildeten Sängerinnen und Sänger Claudia Deutschmann (Sopran), Mylène Kroon (Mezzosopran), Georg Thauern (Tenorbariton) und Gunnar Deutschmann (Bass) ihre Musik unmittelbar und direkt und zogen die Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Konzertpianist Eckhard Wiemann faszinierte mit schwungvollem Groove und Virtuosität. Humorvoll und oft mit Augenzwinkern präsentierte das Ensemble seine phantasievollen Arrangements. So dass die rund 100 Zuhörer fasziniert und schmunzelnd zuhörten, wenn „Spread Voice“ beispielsweise sämtliche Lieder von ABBA zu einem Stück verschmelzen ließ.

 

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