Gemeinde feierte 150jährigen Geburtstag / Posaunenchor besteht 120 Jahre

Großer Gottesdienst mit vielen Gästen. Unter dem Gemeindemotto „Wir leben mittendrin“ hatten zahlreiche Menschen den Festtag mitgestaltet.scs/Bad Oeynhausen. Lange rote Bänder wurden kreuz und quer durch die Kirche gespannt und von vielen Gottesdienstbesuchern gehalten, ein sichtbar gewordenes Symbol der Verbindung und des Zusammenhaltes. Mit einem fröhlichen Festgottesdienst und anschließendem Empfang feierte die Altstadtgemeinde ihr 150-jähriges Bestehen. Über 300 Gemeindemitglieder und Gäste waren dazu am ersten Advent in die Auferstehungskirche am Kurpark gekommen.

Unter dem Gemeindemotto „Wir leben mittendrin“ hatten zahlreiche Menschen den Festtag mitgestaltet. Liturgie und Predigt gestalteten die beiden Gemeindepfarrer Rainer Labie und Lars Kunkel. Für musikalische Adventsstimmung sorgten Kantorei und Posaunenchor der Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger. Die Bläser konnten neben dem Gemeindejubiläum auch ihren eigenen runden Geburtstag feiern. Der Posaunenchor wurde vor 120 Jahren gegründet. Auch die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätten Altstadtmäuse und -spatzen und ihre Erzieherinnen gestalteten den Gottesdienst mit. Sie verteilten die Körbe mit Brot und Weintrauben für das gemeinsame Abendmahl. Während der Austeilung begeisterten Harald Sieger an der Orgel und die Trompeterin Monika Harder (Trompete) mit Oskar Lindbergs „Gammal Fäbodpsalm“. Viele Ehrenamtliche halfen engagiert, um den Festtag für alle Gäste von nah und fern zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

 

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Kompositionen von Bach und Jenkins begeisterten die Zuhörer

Klanggenuss: Die Mitwirkenden des Kantoreikonzertes in der Auferstehungskirche sorgten für Gänsehautmomente bei den Zuhörern.scs/Bad Oeynhausen. Faszinierende musikalische Akzente setzte die Kantorei an der Auferstehungskirche mit zwei Kompositionen, die kontrastreicher kaum sein könnten. Unter der musikalischen Leitung des Kreiskantors Harald Sieger führten rund 150 Mitwirkende die barocke Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (BWV 140) von Johann Sebastian Bach und das „Requiem“ des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins auf.

So groß war das Interesse, am Ewigkeitssonntag zwei faszinierende Werke in der Auferstehungskirche am Kurpark zu erleben, dass sich bis kurz vor Beginn lange Schlangen an der Abendkasse bildeten, in der Hoffnung, noch eine Konzertkarte zu ergattern. Als „Statement der Hoffnung im Angesicht der Vergänglichkeit“ und musikalische Verbindung zwischen Barock und Gegenwart hatte Kreiskantor Harald Sieger die beiden Werke ausgewählt.

 

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Ensemble „Spread Voice“ begeisterte in der Auferstehungskirche

Ausdrucksstark: Das Ensemble „Spread Voice“ bot mitreißenden Musikgenuss in der Auferstehungskirche. | Foto: Wolfgang Siegemund.scs/Bad Oeynhausen. „Vier Stimmen und 88 Tasten in aberwitzigen Kombinationen von Pop, Jazz, Swing, Oper und Klassik“ hieß es in der Ankündigung, und das Ensemble hielt sein Versprechen und bot einen außergewöhnlichen Konzertabend. Mit ihrem A-Capella-Programm „Fö!“ boten sie ein musikalisches Crossover, nicht nur mit Stücken aus verschiedenen Genres und Epochen. Innerhalb ihrer Arrangements verknüpften sie diese auch überraschend miteinander.

Ohne elektronische Verstärkung präsentierten die vier klassisch ausgebildeten Sängerinnen und Sänger Claudia Deutschmann (Sopran), Mylène Kroon (Mezzosopran), Georg Thauern (Tenorbariton) und Gunnar Deutschmann (Bass) ihre Musik unmittelbar und direkt und zogen die Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Konzertpianist Eckhard Wiemann faszinierte mit schwungvollem Groove und Virtuosität. Humorvoll und oft mit Augenzwinkern präsentierte das Ensemble seine phantasievollen Arrangements. So dass die rund 100 Zuhörer fasziniert und schmunzelnd zuhörten, wenn „Spread Voice“ beispielsweise sämtliche Lieder von ABBA zu einem Stück verschmelzen ließ.

 

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Angeregte Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen

Ralph Boes (stehend rechts) lud zum Fragen und Diskutieren ein, und so ging es den ganzen Abend lebhaft zu.scs/Bad Oeynhausen. „Wenn's ums Geld geht, hört der Spaß auf. Das war bei diesem emotionsgeladenen Thema schon zu biblischen Zeiten so“, sagte Pfarrer Lars Kunkel und nannte als Beispiel das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Zum „Forum im Foyer“ der Auferstehungskirche, kurz FiF genannt, hatten sich zahlreiche Interessierte eingefunden, um den Vortrag von Ralph Boes über das bedingungslose Grundeinkommen zu hören. Der Berliner Experte lud zum Fragen und Diskutieren ein, und so ging es den ganzen Abend lebhaft zu.

„Das bedingungslose Grundeinkommen ist noch radikaler als die Sache mit dem Weinberg. Denn hier gibt es das Geld vorher, nicht erst nach getaner Arbeit“, so Ralph Boes. Er forderte die Gesellschaft zum Umdenken auf, „vom Sollen zum Wollen“ und erläuterte: „Heute muss man arbeiten, um Geld zu bekommen. Doch die Menschen brauchen Geld, um nicht fremdbestimmt arbeiten zu müssen.

 

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Jahresfest der Frauenhilfe in der Altstadtgemeinde

Jahresfest der Frauenhilfe Bad Oeynhausen-Altstadt. Leider waren viele der Jubilarinnen erkrankt, nur Ursula Schnarr (2.v.l.) und Margret Schlemme (3.v.l.) konnten die Urkunde von Erika Brinkmann (rechts) persönlich in Empfang nehmen. Sie dankte auch Küsterin Rosi Ostermann (2.v.r.) für die Organisation des Treffens, das Ingrid Wilmsmeier (links) mit einem Vortrag gestaltete.RL/Bad Oeynhausen. Zum Jahresfest der Frauenhilfe in der Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt hatten sich viele Frauen von Leiterin Erika Brinkmann einladen lassen. Neben den Frauengruppen der eigenen Gemeinde waren sie aus Dehme, Eidinghausen, Gohfeld, Rehme, Oberbecksen, Volmerdingsen, aus der Wicherngemeinde und vom Wittekindshof, von der katholischen und der freikirchlichen Gemeinde zu dem bunten Nachmittag zusammengekommen.

Der Kinderchor unter Leitung von Kreiskantor Harald Sieger trug fröhliche Lieder vor und animierte zum Mitklatschen. Gemeindereferentin Ingrid Wilmsmeier bereicherte die Veranstaltung mit . Nach Genuss von Kaffee und Kuchen konnte Erika Brinkmann einige Mitglieder ihrer Frauenhilfe für langjährige Mitgliedschaft ehren. Diese waren Renate Schade für 55 Jahre, Ursula Schnarr 45 Jahre, Hildegard Lütz 40 Jahre, Margret Schlemme und Christel Siegemund für 35 Jahre und Elke Wilmsmeier für 30 Jahre.

 

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