LandesJugendChor NRW begeisterte mit anspruchsvoller Chormusik

Klangstark: Der LandesJugendChor NRW begeisterte in der Auferstehungskirche am Kurpark mit anspruchsvoller Chormusik.scs/Bad Oeynhausen. Mit ihrer ausdrucksstarken, sauberen Intonation faszinierte der LandesJugendChor NRW die Zuhörer in der Auferstehungskirche. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten unter dem Titel „Zeitenklänge - Weltenklänge“ anspruchsvolle Chorwerke aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte, darunter bekannte und neue Kompositionen aus aller Welt.

Mit einem besonderen Hörerlebnis eröffnete der LandesJugendChor NRW den Konzertabend. Für die doppelchörige Motette „Jubilate Deo“ von Hans Leo Hassler hatten sich die Choristen rings um die Zuhörer im Kirchraum verteilt. Anschließend stellte sich der Chor im Altarraum auf. Kraftvoll und feierlich interpretierten sie unter anderem „Verleih uns Frieden“ von Heinrich Schütz, Ausschnitte aus Johann Sebastian Bachs „Jesu meine Freude“ und „Richte mich, Gott“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigiert wurde der Chor abwechselnd von ihren beiden Chorleitern Christiane Zywietz-Godland und Hermann Godland, die zwischendurch auch Erläuterungen zu den einzelnen Stücken gaben. In einer Atempause für den Chor begeisterte Kreiskantor Harald Sieger mit Johann Sebastian Bachs „Allegro“ aus dem Concerto BWV 593 für Orgel.

 

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Gesprächsabend über Lieblingslieder im „Forum im Foyer“

Musikalisch: Einen Abend rund um Lieblingslieder und die Macht der Musik hatte das Team des „Forum im Foyer“ der Altstadtgemeinde vorbereitet: v.l. Pfarrer Lars Kunkel, Sargis Araqelyan, Claudia Gutknecht, Pfarrerin Joy de la Cruz, Hartmut Peltz, Leo Quezon, Claudia Obermann, Tanja Brokmann, Eike Fleer und Ina Rohleder.scs/Bad Oeynhausen. „Können Sie sich ein Leben ohne Musik vorstellen?“, fragte Ina Rohleder in die Runde. Um Lieblingslieder, Erinnerungen an gern gehörte Melodien und die Macht der Musik drehte sich der Gesprächsabend im „Forum im Foyer“ der Auferstehungskirche am Kurpark. Dazu hatte das „FiF“-Team ein buntes Programm vorbereitet.

Mit einem Quiz, bei dem es galt, Titel und Interpreten ganz verschiedener Lieder zu erraten, starteten Team und Gäste in den musikalischen Abend. Ob Lale Andersen, Paul McCartney oder Nena, viele Melodien gab es zu entdecken. „Seit Urzeiten äußert sich die Natur in Klängen. Die Stimme ist ein vielfältiger Ausdruck von Emotionen“, sagte Claudia Obermann in ihrer Einführung ins Thema.

 

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„Weltgebetstag der Frauen“ fand großen Anklang

Vielfalt zeigen: Das Vorbereitungsteam der vier Innenstadtgemeinden der Kurstadt gestaltete den Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen in der Auferstehungskirche am Kurpark.scs/Bad Oeynhausen. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher hatten sich in der Auferstehungskirche am Kurpark eingefunden, um gemeinsam den „Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen“ zu feiern. In diesem Jahr stand Surinam, das kleinste Land Südamerikas, im Fokus. Ein Team aus Vertreterinnen der vier Innenstadtgemeinden hatte den Gottesdienst zum Thema gemeinsam vorbereitet. „Im Mittelpunkt der Liturgie steht die Bewahrung der Schöpfung“, sagte Christel Siegemund, Bezirksvorsitzende der evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Vlotho, in ihrer Begrüßung.

Im Gottesdienst erfuhren die Teilnehmerinnen auch einiges über Land, Leute und Kultur des diesjährigen Partnerlandes.„Die ethnische Vielfalt der ehemaligen niederländischen Kolonie ist sehr groß. Die Menschen dort bezeichnen sich als 'Moksi', zusammengewürfelt aus verschiedenen Kontinenten. Trotzdem respektieren sie gegenseitig ihre verschiedenen Religionen“, so Christel Siegemund. Auch schwungvolle Lieder standen auf dem Programm der kurzweiligen Gottesdienstordnung.

 

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Posaunenchor der Altstadtgemeinde feiert 120-jähriges Bestehen

Klangstark: Der Posaunenchor der Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger (2. v.r.) begeisterte beim Jubiläumskonzert in der Auferstehungskirche. scs/Bad Oeynhausen. Strahlende Bläserklänge begeisterten die zahlreichen Zuhörer in der Auferstehungskirche am Kurpark. Musik aus vier Jahrhunderten ließ der Posaunenchor der evangelischen Altstadtgemeinde unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger erklingen. Modernde Stücke wie Traugott Fünfgelds Eröffnungsmusik über den Choral „Ein feste Burg“ und Anne Weckessers Vorspiel zu „Herz und Herz vereint zusammen“ wechselten mit Bearbeitungen klassischer Werke für Bläser.

In Werken von Alexandre Guilmant und Heinrich Schütz zeigten die 25 Musizierenden mit großer Spielfreude ihre Vielseitigkeit. Tänzerische Leichtigkeit bewiesen sie mit vier Sätzen aus einer Suite von Johann Joseph Fux. „Musik in Kirchen ist besonders schön, wenn auch die Besucher zwischendurch mit Lust und Freude singen“, sagte Harald Sieger und ließ sie bei den Chorälen mit einstimmen. Mal begleitet von den Nachwuchsbläsern, in der Bläsersprache „Jungbläser“ genannt, dann wieder mit dem gesamten klangstarken Chor. Auch ein schwungvolles modernes Lied von Simon Langenbach, „Aus den Dörfern und den Städten“, übte er mit den Zuhörern ein.

 

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Pastor Eike Fleer in den Ruhestand verabschiedet

Pastor Eike Fleer (vorne Mitte) mit Wegbegleiterinnen und -begleitern in der Gemeinde.scs/Bad Oeynhausen. 23 Jahre lang hat er in der Altstadtgemeinde gewirkt. Mit einem festlichen Gottesdienst wurde Pastor Eike Fleer in den Ruhestand verabschiedet. „Er ist ein Mann für alle Fälle“, charakterisierte ihn Pfarrer Lars Kunkel. „Wenn man irgendwo Hilfe brauchte, war er da. Und ich kenne niemanden sonst, der so sanftmütig ist.“ Ob bei Jungschar und Kindergottesdienst oder bei der Arbeit mit alten Menschen, ganz besonders in den Heimen, immer lag ihm die Beschäftigung mit dem Glauben und den Mitmenschen am Herzen.

„Deine Zugewandtheit zu den Menschen ist ein sehr modernes Verständnis von Kirche. Dein Titel Pastor, der im Deutschen Hirte bedeutet, ist dafür sehr treffend. Du hast immer das Evangelium in den Mittelpunkt gestellt, nie deine Person oder dein Amt“, so Lars Kunkel. „Der Dienst, den du geleistet hast, wird schwer zu ersetzen sein.“ Schon als Jugendlicher verspürte Eike Fleer den Wunsch, Theologie zu studieren. Hebräisch brachte er sich im Selbststudium mit Cassetten bei.

 

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