Kulturreferat des Kirchenkreises übergab erneut Spenden

Kulturarbeit macht Freude: Tobias Bicker, Ulla Poch und Hartmut Birkelbach (v.l.) bei der Spendenübergabe. | Photo: Ina RohlederHB/Bad Oeynhausen. Auch wenn die Kulturarbeit des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihrerseits immer wieder auf Spenden angewiesen ist, um ihre zahlreichen Aktivitäten durchführen zu können, hat sich „KuK!“-Pfarrer Hartmut Birkelbach schon vor Jahren dafür entschieden, mit dieser Arbeit eine besondere Benefizaktion zu verbinden: sofern bei diesen Veranstaltungen ein Eintrittsgeld erhoben wird, geht ein Euro pro Karte an kirchliche und andere sozial-diakonische Einrichtungen in der Region, die sich konkret für Kinder und junge Familien einsetzen, deren Leben von Armut geprägt ist.

In diesem Zusammenhang wurden jetzt wieder jeweils 500 Euro an die ‚Kulturfabrik‘ in Vlotho und das ‚KulturWerk‘ in Bad Oeynhausen ausgezahlt, damit sie diese im Rahmen ihrer Arbeit schnell und unbürokratisch einsetzen können. „Diese Spende kommt uns wie gerufen“, sagte Tobias Bicker von der ‚Kulturfabrik‘, „denn manche Familien können z.B. selbst den vergleichsweise geringen Kostenbeitrag für die bevorstehenden Ferienspiele nicht aufbringen – und denen können wir jetzt sagen: eure Kinder sind eingeladen!“

Und auch Ulla Poch vom ‚KulturWerk‘ in Bad Oeynhausen wusste sofort, wie dieses Geld ausgesprochen sinnvoll eingesetzt werden kann: „Uns geht es ja generell darum, Menschen mit geringem Einkommen die kostenlose Teilnahme an Kulturveranstaltungen in unserer Stadt zu ermöglichen – und wir möchten dieses Angebot so gerne noch viel mehr auch jungen Familien nahe bringen. Dabei kann dieses Geld uns sehr helfen: schon bei der Öffentlichkeitsarbeit und dann auch in der Begegnung mit diesen Familien.“

Pfarrer Hartmut Birkelbach wies bei der Spendenübergabe im Kreiskirchenamt einmal mehr darauf hin, dass grundsätzlich niemand aus finanziellen Gründen von den Veranstaltungen des Kulturreferates ausgeschlossen sein soll: wer trotz des bewusst niedrigen Preisniveaus und der Ermäßigungspreise das Eintrittsgeld nicht aufbringen kann, möge sich an das ‚KulturWerk‘ oder auch direkt an ihn wenden – dann werde sich sicher eine Lösung finden. Denn auch in dieser Hinsicht gelte sein Motto: „Kulturarbeit trotz(t) Armut“.

 

Siehe auch: