„KuK!“ Benefizaktion ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe

Je 500 Euro für gute Zwecke: v.l. Christiane Stelter von der Jugendkunstschule in Löhne, Lilly und Katrin Eckelmann vom Evangelischen Jugendreferat und „KuK!“-Pfarrer Hartmut Birkelbach.RL/Bad Oeynhausen. „Sofern bei den Veranstaltungen des Kulturreferates ein Eintrittsgeld erhoben wird, ist jeweils ein Euro pro Karte für die Benefizaktion ‚Kulturarbeit trotz(t) Armut’ bestimmt“, erklärt Pfarrer Hartmut Birkelbach, zuständig für das Kulturreferat „KuK!“ im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho. So kamen inzwischen, seit die Aktion läuft, schon über 20.000 Euro zusammen, die an Organisationen weitergegeben wurde.

Anfang Februar gab es im Kreiskirchenamt wieder eine Spendenübergabe an zwei Organisationen. Diese Einrichtungen ermöglichen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Kultur-, Bildungs- und Freizeitveranstaltungen, welche für die jungen Menschen sonst aufgrund ihres familiären Hintergrunds unerschwinglich wären.  Christiane Stelter, Leiterin der Jugendkunstschule in Löhne, konnte 500 Euro von Pfarrer Birkelbach entgegennehmen, die sie, wie Birkelbach betonte, unbürokratisch verwenden kann, wo sie und ihre Mitarbeitenden es für geboten halten.

Stelter berichtete von verschiedenen Theaterprojekten mit Kindergärten und Grundschulen im Stadtbereich Löhne, die von der Jugendkunstschule durchgeführt werden. „Dabei entdecken wir manchmal künstlerische Talente, die wir weiter fördern wollen“, erzählt sie. Da die angebotenen Kurse aber Geld kosteten, sei das für manche Begabte kaum erschwinglich. Der „KuK!“-Beitrag des Kirchenkreises könne hier gut weiterhelfen.

Die zweiten 500 Euro konnte Katrin Eckelmann entgegennehmen. Sie leitet das Jugendreferat im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho, nachdem ihr Vorgänger Hans-Ulrich Strothmann jüngst in den Ruhestand verabschiedet wurde. Eckelmann betonte die Rolle evangelischer Jugendarbeit, die vor allem gesellschaftliche Teilhabe für alle zum Ziel habe. So sei es nur konsequent, dass auch bei den geplanten Ferienfreizeiten eine Teilnahme für niemanden aus Geldmangel unmöglich sein dürfe. Sie werde das „KuK!“-Geld im Sommer zum einen für die Unterstützung bei Kinder- und Jugendfreizeiten verwenden, zum anderen zur Ermöglichung der Teilnahme von bedürftigen Kindern an den Ferienspielen in den Sommerferien. „Wir wollen Anwälte aller Kinder sein und , wo nötigt, unbürokratische Hilfen geben“, sagte Eckelmann weiter.

 

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