Ausstellung in der Auferstehungskirche am Kurpark vom 18.02. bis 08.04.2018

Ins rechte Licht gerückt: Kurator Pfarrer Johannes Beer (li.) und Pfarrer Hartmut Birkelbach hängen Gemälde von Günter Malchow für die am Sonntag beginnende Ausstellung „Das Kreuz in der Kunst“ auf. scs/Bad Oeynhausen. „Eine spannende Mischung, über 100 Exponate verschiedener Genres von rund 50 Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten, beispielsweise von Marc Chagall, Boris Doempke, Otto Dix, Karl-Ludwig Lange und Rembrandt van Rijn, erwarten die Besucher“, sagte Pfarrer Johannes Beer, Kurator der Ausstellung „Das Kreuz in der Kunst“.

Am 18. Februar wird die Ausstellung um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche am Kurpark eröffnet. Beim anschließenden Empfang wird der Kurator in Anwesenheit einiger Künstler in das Projekt einführen. „Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums und zugleich sehr vielschichtig. Immer wieder haben sich über die Jahrhunderte bis in unsere Zeit Künstler mit dem Kreuz und der Kreuzigung befasst. Dabei haben sie ganz individuelle Darstellungen und Sichtweisen zum Ausdruck gebracht. Unterschiedliche Aspekte der Kreuzestheologie sind in der Ausstellung zu sehen“, erläuterte der Kurator. In den Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Lithographien steht das Kreuz einerseits für Hinrichtung und Schmerz, andererseits für Hoffnung und Auferstehung.

Zwei Jahre voller intensiver Vorbereitungen vergingen, bis aus der Idee die konkrete Realisation wurde. „Die Themen Kunst, Kirche und Kreuz haben mich schon immer interessiert. So ist es eine sehr persönliche Ausstellung geworden“, sagte Pfarrer Beer, aus dessen privater Sammlung etwa zwei Drittel der Exponate stammen. „Besonders die moderne Kunst in ihrer Vielfalt interessiert mich. Daher habe ich auch Künstler in meinem Freundeskreis gefragt, ob sie Arbeiten zum Thema Kreuz haben. Für einige war es eine Initialzündung, ein Kreuz künstlerisch umzusetzen.“

So malte Günter Malchow binnen weniger Wochen sieben Bilder in seiner typischen Streifentechnik. Auch Boris Doempke hat eigens für die Ausstellung ein filigranes Werk aus Holz geschaffen. Ein Kunstwerk hat der Kurator selbst gestaltet. „Warum das rote Ampelmännchen gerade in der DDR die Haltung des Gekreuzigten einnimmt, hat mich schon immer fasziniert“, sagte er. Gemeinsam mit den Veranstaltern, Pfarrer Hartmut Birkelbach von „Kirche und Kultur“ und einem Team der evangelischen Altstadtgemeinde, suchte Pfarrer Johannes Beer für jedes Kunstwerk sorgfältig den Platz im Kirchraum aus, wo es am Besten zur Geltung kommt. Bis zum 8. April ist die Ausstellung in der Auferstehungskirche am Kurpark (Von-Moeller-Straße 1A) täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

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