Wieder Spenden der „KuK!" Benefizaktion überreicht

Wieder gutes Geld für gute Zwecke: v.l. Dorothee Holzmeier, Kindergartenfachberaterin im Kirchenkreis Vlotho, Pfarrer Hartmut Birkelbach vom Kulturreferat und Martina Kirschbaum vom Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen.RL/Bad Oeynhausen. Jeweils ein Euro der Eintrittskarten, die für Veranstaltungen des Kulturreferats im Kirchenkreis Vlotho („KuK!“) verkauft werden, ist für einen guten Zweck bestimmt. „Das Geld kommt kirchlichen und sozial-diakonische Einrichtungen im Bereich des Kirchenkreises zugute, die sich konkret für Kinder und junge Familien einsetzen, deren Leben von Armut geprägt oder bedroht ist“, erläuterte Pfarrer Hartmut Birkelbach, der die Kulturarbeit im Kirchenkreis Vlotho aufgebaut hat und organisiert. Mit der Benefizaktion konnten bis heute schon 18.500 Euro an Erlös weitergegeben werden.

Vor einigen Tagen überreichte Birkelbach wieder zwei Schecks im Wert von jeweils 500 Euro. Dieses Mal hatte der Arbeitskreis Kultur beschlossen, die Unterstützung an den Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen und an das Kindergartenreferat des Kirchenkreises weiterzugeben. Martina Kirschbaum vom Kinderschutzbund berichtete von der vielfältigen Arbeit der Organisation. Viele Ehrenamtliche bieten jeden Werktag eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, machen kreative Angebote und auch individuelle Lernförderung mit Hausaufgabenhilfe sowie gezieltem Üben vor Klassenarbeiten. Dafür stelle das Begegnungszentrum Druckerei Räume zur Verfügung. Außerdem, berichtete Martina Kirschbaum weiter, sei man im „Offenen Ganztag“ der Grundschule in der Altstadt mit dabei. Betreuer kümmerten sich auch individuell um einzelne Kinder, führen sogar manchmal mit auf Klassenfahrt. Die KuK-Spende sei für die Arbeit gut zu verwenden, da hiermit unkompliziert im Einzelfall geholfen werden könne.

Dorothee Holzmeier, Kindergartenfachberaterin im Kreiskirchenamt, nahm den Scheck für ihren Arbeitsbereich entgegen. „Die Mitarbeitenden in den 22 Kindergärten im Kirchenkreis Vlotho bekommen die Notsituationen einzelner hautnah mit und können individuelle Hilfen geben", sagte sie. Dabei sei immer wichtig, dass Hilfen von den Empfängern als Unterstützung zur Selbsthilfe verstanden würden. Das gespendete Geld werde sie einzelnen Einrichtungen auf Anfrage zur Verfügung stellen. Armut sei darüber hinaus ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor in Familien, so Holzmeier weiter. Manche Not könne durch unkomplizierte Unterstützung auf diese Weise bestimmt gelindert werden.

 

Siehe auch: