Klangvolle Eröffnung des Kirchenkreisjubiläums mit internationalen Künstlern

Mit ausdrucksstarkem Klang beeindruckten die ungarischen Musiker Gábor Boldoczki auf seiner Trompete und Gergely Bogányi am Flügel die Zuhörer in der Eidinghausener Kirche. (Kreiskantor Harald Sieger [links] half beim Umblättern der Noten.)scs/Bad Oeynhausen. Mit lupenreiner Intonation und ausdrucksstarkem Klang beeindruckten die beiden ungarischen Musiker Gábor Boldoczki auf seiner Trompete und Gergely Bogányi am Flügel die Zuhörer in der Eidinghausener Kirche. Das Konzert bildete den Auftakt zum Festwochenende „175 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Vlotho“.

Beinahe atemlos lauschten die zahlreichen Zuhörer den musikalischen Werken aus den vergangenen 175 Jahren. „Die beiden Künstler zählen zur internationalen Spitzenklasse“, kündigte Superintendent Andreas Huneke in seiner Begrüßung an. Vor dem Auftritt der beiden Solisten eröffnete das „Junge BläserInnen-Ensemble“ unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger den Abend mit einer schwungvollen Fantasie über den Choral „Die ganze Welt hast du uns überlassen“. „In dieser Region haben Posaunenchöre eine starke Tradition und prägen das Leben nahezu jeder Gemeinde mit ihrem hohen ehrenamtlichen Einsatz“, so der Superintendent.

Vor dem Auftritt der beiden Solisten eröffnete das „Junge BläserInnen-Ensemble“ unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger den Abend mit einer schwungvollen Fantasie über den Choral „Die ganze Welt hast du uns überlassen“.Leichtzüngig faszinierte der im ungarischen Kiskőrös aufgewachsene Gábor Boldoczki mit seinem variantenreichen Trompetenspiel. Ob blitzblanke Spitzentöne, rasante Passagen voller spielerischer Leichtigkeit oder mit inniger Gesanglichkeit musizierte Melodien, der Ausnahmetrompeter begeisterte mit seiner ausdrucksstarken Vielfältigkeit in höchster technischer Qualität. Von vielen Fachleuten wird der Ungar, der in den bedeutenden Konzerthäusern der Welt zuhause ist, als Nachfolger des legendären Maurice André bezeichnet. Gemeinsam mit dem Pianisten Gergely Bogányi musizierte er Werke für Klavier und Trompete von Oskar Böhme, Willy Brandt, George Enescu und Frigyes Hidas.

Der ungarische Klaviervirtuose Gergely Bogányi ließ seine Finger über die Tasten tanzen und brachte das Publikum auch mit solistisch dargebotenen Werken von Franz Liszt und Frederik Chopin zum Staunen. Mit Franz Schuberts „Ave Maria“ als Zugabe verabschiedeten sich die beiden Virtuosen vom Eidinghausener Publikum. „Es ist uns eine große Ehre, in dieser wunderschönen Kirche spielen zu dürfen“, sagte Gábor Boldoczki.

 

 

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