Dokumentarfilm „Seefeuer“ am 5. März bei ‚Kirchen+Kino‘

Samuele, der 12-jährige Protagonist des Films „Seefeuer“.HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 5. März, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre Filmreihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie in der ‚UCI-Kinowelt‘ den Dokumentarfilm „Seefeuer“ aus dem Jahr 2016, der im gleichen Jahr unter anderem mit dem ‚Goldenen Bären‘ ausgezeichnet und etwa von der großen Schauspielerin Meryl Streep als „das Herzstück der diesjährigen Berlinale“ bezeichnet wurde.

Diese italienisch-französische Produktion von Gianfranco Rosi zeigt mit ruhigem Blick das Nebeneinander ganz unterschiedlicher Welten auf der Mittelmeerinsel Lampedusa: hier der „ganz normale Alltag“ der Insulaner, dort die täglichen Tragödien der übers Meer Geflüchteten. Denn dort, wo früher die Fischer ihrer Arbeit nachgingen, stranden in wachsender Zahl Tausende Afrikaner, die sich in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufs Meer gewagt haben. Erzählt aus der Perspektive eines 12-jährigen Einheimischen, entsteht eine beeindruckende und aufwühlende dokumentarische Reflexion über Mitmenschlichkeit und Ignoranz.

 

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Wieder Spenden der „KuK!" Benefizaktion überreicht

Einen Scheck für spontane Hilfe überreichte Pfarrer Hartmut Birkelbach an Britta Hattenkerl. Weitere 500 Euro gehen an das „Giraffenland“ in Löhne. Der Vertreter des Vereins war leider verhindert.RL/Bad Oeynhausen. In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Familien, die von Einkommensarmut betroffen sind. Das entspricht 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren. In Nordrhein–Westfalen liegt die Kinderarmutsquote sogar bei über 20 Prozent. Fast jedes fünfte Kinder in NRW lebt von Hartz IV. Die Kirchenleitung der Westfälischen Landeskirche hatte jüngst erneut auf die gesellschaftliche Schieflage hingewiesen. Es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Armut zu überwinden, hieß es in einer von der Kirchenleitung beschlossenen Erklärung.

Einen kleinen Beitrag gegen Kinderarmut leistet Pfarrer Hartmut Birkelbach im Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho mit seiner Benefizaktion. Jeweils ein Euro der Eintrittskarten, die für Veranstaltungen des Kulturreferats im Kirchenkreis Vlotho („KuK!“) verkauft werden, ist für einen guten Zweck bestimmt. „Das Geld kommt kirchlichen und sozial-diakonische Einrichtungen im Bereich des Kirchenkreises zugute, die sich konkret für Kinder und junge Familien einsetzen, deren Leben von Armut geprägt oder bedroht ist“, erläuterte er. Vor einigen Tagen überreichte Pfarrer Birkelbach wieder zwei Schecks im Wert von jeweils 500 Euro.

 

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Ausstellung in der Auferstehungskirche am Kurpark vom 18.02. bis 08.04.2018

Ins rechte Licht gerückt: Kurator Pfarrer Johannes Beer (li.) und Pfarrer Hartmut Birkelbach hängen Gemälde von Günter Malchow für die am Sonntag beginnende Ausstellung „Das Kreuz in der Kunst“ auf. scs/Bad Oeynhausen. „Eine spannende Mischung, über 100 Exponate verschiedener Genres von rund 50 Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten, beispielsweise von Marc Chagall, Boris Doempke, Otto Dix, Karl-Ludwig Lange und Rembrandt van Rijn, erwarten die Besucher“, sagte Pfarrer Johannes Beer, Kurator der Ausstellung „Das Kreuz in der Kunst“.

Am 18. Februar wird die Ausstellung um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche am Kurpark eröffnet. Beim anschließenden Empfang wird der Kurator in Anwesenheit einiger Künstler in das Projekt einführen. „Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums und zugleich sehr vielschichtig. Immer wieder haben sich über die Jahrhunderte bis in unsere Zeit Künstler mit dem Kreuz und der Kreuzigung befasst. Dabei haben sie ganz individuelle Darstellungen und Sichtweisen zum Ausdruck gebracht. Unterschiedliche Aspekte der Kreuzestheologie sind in der Ausstellung zu sehen“, erläuterte der Kurator. In den Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Lithographien steht das Kreuz einerseits für Hinrichtung und Schmerz, andererseits für Hoffnung und Auferstehung.

 

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Kabarettist Torsten Hebel spielt sich in die Herzen des Publikums

Ein Meister des gehobenen Humors: Torsten Hebel.DS/Bad Oeynhausen. Es ist Freitagabend kurz vor 20 Uhr. Nur ein Stuhl steht einsam und verlassen auf der Bühne im großen Saal des Gemeindehauses in Eidinghausen. Vor der Bühne stehen viele weitere Stühle, die sich schnell füllen. Anlass ist ein Kabarettabend, veranstaltet vom Kulturreferat ´KuK!´ des Kirchenkreises Vlotho und der Kirchengemeinde Eidinghausen-Dehme.

Wenige Minuten später ist der Saal voll und der Stuhl auf der Bühne bekommt Gesellschaft. Der Berliner Kabarettist, Theologe und Schauspieler Torsten Hebel ist mit seinem Programm ´Hand aufs Herz´ zu Gast in der Kurstadt und benötigt den Stuhl immer mal wieder als Requisit. Ansonsten reichen Wörter, Gesten und seine eindrucksvolle Mimik, um die Bühne auszufüllen.

 

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Kulturreferat besuchte ‚Zentrum für Internationale Lichtkunst‘

„Tunnel of Tears“ des amerikanischen Künstlers Keith SonnierHB/Unna. Mit vielfältigen Erfahrungen von Farben, Licht und Dunkelheit war die erste Studienfahrt verbunden, die das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho in diesem Jahr anbot.

Schon vor den eindrucksvollen Projektionen der diesjährigen „lichtsicht“-Biennale in Bad Rothenfelde konnten die 40 Teilnehmenden dieser ‚KulTour‘ unter der Leitung von Pfarrer Hartmut Birkelbach im weltweit einzigen Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet, nämlich dem ‚Zentrum für Internationale Lichtkunst‘ in Unna, faszinierende Arbeiten kennen lernen und miteinander bedenken – so etwa die hier abgebildete Installation „Tunnel of Tears“ des amerikanischen Künstlers Keith Sonnier.

 

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