Konzert in Bad Oeynhausen am 18. November

Am Samstag, dem 18. November, ist einmal mehr der bekannte Liedermacher Manfred Siebald im Kirchenkreis Vlotho zu Gast .HB/Bad Oeynhausen. Am Samstag, dem 18. November, ist einmal mehr der bekannte Liedermacher Manfred Siebald im Kirchenkreis Vlotho zu Gast und wird um 20.00 Uhr in der ‚Heilig-Geist-Kirche‘ in Bad Oeynhausen unter dem Titel „Geh unter der Gnade“ seine Lieder, Worte und Gedanken mit dem Publikum zu teilen.

Manfred Siebald war im Hauptberuf Literaturwissenschaftler und zuletzt Professor für Amerikanistik an der Universität Mainz, ist daneben aber seit über vierzig Jahren mit seinen Gitarren im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, um seine Erfahrungen im Alltag des Glaubens und für diesen Alltag weiter zu geben. Bislang sind 21 CD‘s mit seinen Liedern erschienen und nicht wenige von ihnen haben inzwischen einen festen Platz in den Gesangbüchern verschiedener Konfessionen gefunden und werden in vielen Gemeinden gern gesungen (nicht zuletzt das Lied „Geh unter der Gnade“!). Und auch mit seinen Büchern gelingt es ihm immer wieder, den christlichen Glauben ebenso ansprechend wie anspruchsvoll zur Sprache zu bringen.

 

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Werke des Künstlers Johannes Kriesche in der Auferstehungskirche

Der Künstler Johannes Kriesche erzählte nicht nur über die Entstehung der einzelnen Bilder, sondern auch über die Beziehung zwischen Kunst und Glauben.MW/Bad Oeynhausen. Auf den ersten Blick sind die Gemälde flächig mit ungewöhnlichen Farbtönen und wirken wie Negative von Analogfotos. Man erkennt sofort einige Motive: Menschen, schemenhaft dargestellt, stehen im LKW, zwei Männer tragen einen verletzten Mann, eine Band spielt Musik.

Vom weiten erkennt man jedoch, dass jedes Gemälde von einem Motiv aus Glaskugeln erweitert oder sogar überlagert wird. Sie fangen das Licht ein, brechen es, machen es sichtbar.Diese einzigartige Bildsprache lädt der Betrachter ein, sich mit den Themen Terror und Gewalt in unserer Zeit auf einer anderen Ebene auseinanderzusetzen. „Wenn die Vernunft die Augen schließt ...“ heißt die Ausstellung vom Frankfurter Künstler Johannes Kriesche, die aktuell in der Auferstehungskirche gezeigt wird. Sie wird gemeinsam von der Bad Oeynhausen-Alststadtgemeinde und des Kulturreferats des Kirchenkreises Vlotho („KuK!“) veranstaltet.

 

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Benefiz-CD „begnadet“ vorgestellt

Musiker Martin Schmidt gestaltete den „begnadet“ Empfang im Martin-Luther-Hof in Rehme mit. Pfarrer Hartmut Birkelbach vom „KuK!“ (mitte) überreichte symbolische die ersten „begnadet“-CDs an Pfarrer Eckhard Teismann vom Kirchenkreis Vlotho (vorn links), Dr. Hanna Dose vom Arbeitskreis Kulturentwicklung Stadt Bad Oeynhausen und Pfarrerin Daniela Fricke von der westfälischen Landeskirche. Fricke vertrat den erkrankten LKMD Prof. Matthias Nagel beim Empfang.MW/Bad Oeynhausen. Im Rahmen eines Empfangs im Martin-Luther-Hof in Rehme stellte Pfarrer Hartmut Birkelbach vom Referat für Kirche und Kultur des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho (KuK!)die neue Benefiz-CD zur Gunsten der Kulturarbeit des Kirchenkreises vor. Schon 2012 hatte Birkelbach die inzwischen vergriffene CD „beflügelt“ herausgegeben. In dieser sprachlichen Tradition bleibend trägt die neue CD den Titel „begnadet“ und, im Gegensatz zur ersten CD, enthält diese sowohl anspruchsvolle theologische Texte der renommierten Theologen Professor Fulbert Steffensky als auch Flügelimprovisationen des jungen Jazzpianisten Martin Schmidt, gebürtig aus Bad Oeynhausen.

Gnade als theologische Leitgedanke für die Reformation bildet eine gemeinsame Mitte für Wort und Musik. Birkelbach betonte immer wieder, dass die CD „vollwertige Kost“ – im Sinne von Steffenskys Begriff „Schwarzbrot Spiritualität“ - enthalte und nicht ein Hörbuch für nebenbei oder leichte Dinner-Musik sei. Im Gegenteil - die Texte und die hochwertigen Jazzimprovisationen enthielten eine gewisse Tiefe und regen den Hörer dazu an, sich mit den wichtigsten Themen des Lebens und Glaubens auseinanderzusetzen.

 

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Beziehungsdrama „The Salesman“ am 6. November auf dem Programm

Rana und Emad sind die Hauptfiguren in dem Spielfilm „The Salesman“.HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 6. November, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre Filmreihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie in der ‚UCI-Kinowelt‘ den iranischen Spielfilm „The Salesman“ aus dem Jahr 2016, der international vielfach ausgezeichnet wurde - 2017 unter anderem mit einem ‚Oscar‘!

In diesem Film erzählt der bekannte iranische Regisseur Asghar Farhadi die Geschichte des Ehepaares Rana und Emad, das in Teheran lebt und plötzlich aus Gründen der Bausicherheit Hals über Kopf seine Wohnung verlassen muss. Dass es durch die Vermittlung eines Bekannten schnell in einer anderen Wohnung Unterschlupf findet, erscheint zunächst als Glücksfall, erweist sich aber schon bald als eine verhängnisvolle Entwicklung.

 

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Jörn Klare las in Vlotho aus seinem preisgekrönten Buch

Der Autor und Journalist Jörn Klare las in Vlotho aus seinem Buch „Nach Hause gehen“.RL/Vlotho. Der Berliner Autor und Journalist Jörn Klare ist 600 Kilometer zu Fuß von Berlin nach Hohenlimburg gegangen, von seinem jetzigen Wohnort in die Stadt im Sauerland, in der er geboren und aufgewachsen ist. Darüber hat er ein Buch geschrieben, das in diesem Jahr den Evangelischen Buchpreis gewonnen hat. Als er losging und zu seiner Frau sagte, er ginge jetzt in seine Heimat, habe sie gemeint: „Dann müsstest Du ja eigentlich von Hohenlimburg hierher nach Berlin gehen.“ Wo ist Heimat? Da, wo man wohnt, oder dort, wo man geboren ist? Oder etwa da, wo man begraben sein will? Berührende Fragen warf der Autor an diesem Abend in der Vlothoer St. Johanniskirche auf.

Inge Wienecke von der reformierten Gemeinde hatte den Autor zusammen mit Pfarrer Hartmut Birkelbach vom Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho eingeladen, aus seinem Buch zu lesen. „Das Aroma der sauerländischen Wälder“, „der Geruch des Lenne-Flusses“, all dies habe, las Klare aus seinem Buch, bei ihm verschüttete Erinnerungen plötzlich wachgerufen, als er sich nach über einem Monat zu Fuß seiner Geburtsstadt näherte. Viele leben nicht dort, wo sie groß geworden sind und kennen die Frage nach Heimat, auf die es nur schwer eine Antwort gibt. Die moderne Gesellschaft fordert Mobilität und kennt kaum eine Konstante im Sinne eines örtlichen Bezuges, den man Heimat nennen könnte.

 

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