Im September geht es weiter mit „Kirchen & Kino“
ImageSto/Bad Oeynhausen. Mit dem vielfach preisgekrönten Film „Kirschblüten Hanami“ von Doris Dörrie schloss die zweite Saison der Veranstaltungsreihe „Kirchen und Kino“ im Bad Oeynhausener „Kinoplex“. 150 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen den Film, der die Geschichte eines Witwers zeigt, der nach dem plötzlichen Tod seiner Frau nach Japan, in das nie erreichte Traumziel seiner Frau reist. Für viele Zuschauer war die Schilderung des letzten Lebensabschnitts der beiden Figuren Rudi und Trudi, dargestellt von Elmar Wepper und Hannelore Elsner, anrührend und bewegend.

Mit der Resonanz auf die zu Ende gegangene Veranstaltungsreihe zeigten sich sowohl die Verantwortlichen der evangelischen und der katholischen Kirchen als auch der Betreiber des UCI- Kinoplex sehr zufrieden und versprachen, diese ab September fortzusetzen. Im Bild von links: Maria Beineke-Koch (Dekanatsreferentin), Ulrich Geschwinder (Pastoralreferent), Nicholas Morris (UCI Kinoplex), Pfarrer Hartmut Birkelbach (Kulturarbeit im Ev. Kirchenkreis Vlotho).

 

Guido Meyer in der „Verteidigungsrede des Judas“
ImageSto/Bad Oeynhausen. Er ist in der christlichen Tradition eine der unbeliebtesten Figuren der Passionsgeschichte, jener Judas Ischarioth, der Jesus für die Summe von 30 Silberlingen verrät und schließlich seinem Leben selbst ein Ende setzt. In einer Serie von Aufführungen in acht Gemeinden Ostwestfalens und für drei Schulen ist nun in einem Theaterprojekt des Kulturreferates im Kirchenkreis Vlotho der Mindener Schauspieler Guido Meyer mit dem Monolog „Ich, ein Jud – Verteidigungsrede des Judas Ischarioth“ zu erleben.

Es ist ein sehr dichter, gut einstündiger Text, den Guido Meyer in der Regie von Oliver Iserloh sehr spannend umgesetzt hat, der viele neue Deutungen dieser vielschichtigen Persönlichkeit enthält.

 

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Das Calmus-Ensemble gastierte in der Heilig-Geist-Kirche

Calmus aus Leipzig

Sto/Bad Oeynhausen. Es war ein Konzertabend, bei dem man wünschte, er möchte nie zu Ende gehen: Die fünf Mitglieder des Calmus Ensembles, die auf Einladung des Kulturreferates „KuK!“ im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho mit ihrem Programm „Leipziger Meister“ in der Heilig-Geist-Kirche zu Gast waren, boten zwei Stunden lang a capella Gesang der Spitzenklasse.

Vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert reichte dabei die stilistische Bandbreite der Komponisten, die alle eine mehr oder weniger dauerhafte Verbindung zur sächsischen Messe- und Musikstadt hatten. So erklangen Werke der Thomas-Kantoren Johann Hermann Schein und Johann Sebastian Bach: Neben Scheins reicher Polyphonie in der Vertonung des 116. Psalms war in der ersten Programmhälfte Johann Sebastian Bachs mehrteilige Motette „Jesu, meine Freude“ BWV 227 ein gewichtiger Schwerpunkt des reichhaltigen Programms.

 

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Carola und Andreas Laux mit ihrem Programm „himmlisch– menschlich“
ImageSto/Löhne. Schier unerschöpflich war das Spektrum an Gefühlen und Themen, das die beiden Künstler Carola und Andreas Laux in ihrem Konzertabend in der Gohfelder Johannes-Kirche musikalisch darstellten.

Auf Einladung des Kulturreferates im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho „KuK!“ war das Duo mit seinem Programm „himmlisch-menschlich“ in der gut besuchten Johannes-Kirche in Melbergen zu Gast. Kindliches Staunen über die Wunder der Schöpfung, die leisen Beweise, dass es einen gibt, der alles geschaffen hat, die immer wieder neuen und aufregenden Erfahrungen im Zusammenleben zweier Menschen, das sind nur einige der vielen Themen, die die Sängerin und Pianistin Carola Laux in den von ihr selbst geschaffenen Liedern behandelt.

 

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Der Liedermacher Pablo Miró aus Argentinien

Pablo Miró

Sto/Bad Oeynhausen. Er hat blonde Haare, spricht fließend Deutsch und entspricht so gar nicht den Vorstellungen, die man von einem Südamerikaner hat. Doch in seiner Musik, seinen Liedern und Texten übermittelt der in Argentinien geborene und lebende Liedermacher Pablo Miró eine wunderbare und ganz spezielle, von Lateinamerika und seiner Musik geprägte Botschaft. Im Konzert, das auf Einladung des Kulturreferates „KuK!“ im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho und der Kirchengemeinde Lohe in der Martin-Luther-Kirche stattfand, konnte man diese auf sich wirken lassen.

Pablo Miró spricht in seinen Liedern etwa von jenen magischen Momenten, in denen die Distanz, die Menschen untereinander aufgebaut haben, verschwindet: „Auch der Alltag kann magisch sein, wenn man die Wahrnehmung dafür zulässt“, meint der mit den Musikkulturen Europas und Südamerikas gleichermaßen vertraute Liedermacher. Und so wurde auch die Begegnung mit ihm und seiner Musik für die Konzertbesucher gleichsam zu einem „magischen“ Erlebnis, das berührte und verzauberte.

 

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