Fesselndes Theaterstück mit aktuellen Fragen
Friederike von Krosigk (links) und Hubertus von Krosigk (rechts) in der Doppelrolle des Nathan mit dem persischen Sultan, dargestellt von dem Iraner Vahid Shahidifar (mitte).RL/Bad Oeynhausen. Eine besondere Inszenierung des klassischen Theaterstücks „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing konnten die zahlreichen Besucher am Freitagabend in der Werster Versöhnungskirche erleben. Das Kulturreferat des Kirchenkreises Vlotho („KuK!“) hatte das „Ensemble Theatrum“ aus Sachsen-Anhalt eingeladen. Die bekannte Gruppe aus Hohenerxleben bot eine recht eigenwillige Neuinszenierung.

„Nathan der Weise“ ist das bekannteste dramatische Werk Lessings. Es liegt ihm eine lange Auseinandersetzung des Dichters mit theologischen Fragen zugrunde. Die Frage von Toleranz und Vernunft steht im Mittelpunkt des Stückes. Ein persischer Sultan lässt den Weisen Nathan zu sich kommen und stellt ihm die Frage, welche der drei großen Weltreligionen er für die wahre hält, die jüdische, die christliche oder den Islam. Die Neufassung des Ensemble Theatrum konzentrierte sich auf diese Religions-Dialoge des Stücks und stellte die berühmte Ringparabel als Höhepunkt an den Schluss. Die vier Mitglieder des Ensembles waren dabei häufig in unterschiedlichen Rollen zu sehen.

 

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„KuK!“ bekommt Zuschuss der Bank für Kirche und Diakonie

Stiftungsvorsitzender Nicolaus Schneider

RL/Dortmund / Bad Oeynhausen. Die Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie mit Sitz in Dortmund hat auch in diesem Jahr zur Unterstützung besonderer Projekte von Kirche und Diakonie Erträge ihres Stiftungskapitals ausgeschüttet. Eines der in diesem Jahr mit 2.000 Euro geförderten Projekte ist die Kulturarbeit des Kirchenkreises Vlotho.

„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, die uns zum Einen ganz konkret bei der Finanzierung unserer aufwändigen Arbeit hilft, zum Anderen aber auch auf dem eingeschlagenen Weg bestätigt und für die Zukunft ermutigt“, sagt der Leiter von „KuK!“, Pfarrer Hartmut Birkelbach. Als Vorstand der KD-Bank-Stiftung freut sich auch der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider über die Vielzahl der eingegangenen Anfragen. Die hohe Anzahl der Anträge für diesen Zweck zeige, dass sich Kirche und Diakonie bei ihrer Präsentation professionell positionierten. Schneider weiter: „In Zeiten, in denen sich Kirche um neue Mitglieder bemüht, sind ansprechendes Auftreten und einfacher Zugang wichtige Bausteine.“

 

Joja Wendt begeistert das Bad Oeynhausener Publikum

Joja Wendt in Bad Oeynhausen

AB/Bad Oeynhausen. „Mein Klavierlehrer hat damals gesagt, das erste Stück muss man selbstbewusst spielen, um das Publikum zu begeistern“, erzählte Joja Wendt zu Beginn und haute in die Tasten, dass es eine Freude war, wippte im Takt mit den Füßen und lud zu einer autobiografischen musikalischen Retrospektive ein.

Gut gelaunt und mit absoluter Könnerschaft spielte der Hamburger sein Programm „Das Beste am Klavier“ - von Jazz über Boogie Woogie und Rock bis hin zu Klassik. Er ließ Carmen tanzen. Er feierte ein Zigeunerfest am Lagerfeuer. Er brachte die Zylinder seines T2-Bullis zum Rauchen. Er hämmerte mit Fäusten und Nase eine Gute-Nacht-Melodie aus Kamtschatka in die Tasten – und bei all diesen Erlebnissen nahm er die über 700 Besucher in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche mit: Joja Wendt erwies sich als echter Entertainer mit Charme und Witz.

 

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Musikfilm „Young@Heart“ und „Rehmissimo“ am 26. April
ImageHB/Bad Oeynhausen. Zum Abschluss der aktuellen Staffel von ‚Kirchen+Kino’ haben sich die ‚UCI-Kinowelt’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho wieder etwas Besonderes einfallen lassen: am Montag, dem 26. April, präsentieren sie im Bad Oeynhausener Kino nicht nur den außergewöhnlichen Musikfilm „Young@Heart“, sondern auch den heimischen Gospelchor „Rehmissimo“.

„Young@Heart“ ist ein berührender Dokumentarfilm über einen Chor, dessen Geschichte, Zusammensetzung und Repertoire wohl einzigartig ist: er wurde 1982 begründet, seine Mitglieder sind zwischen 70 und 93 Jahren alt und sie widmen sich nicht der Pflege traditionellen Liedgutes, sondern der zeitgenössischen Pop- und Rockmusik. Mit diesem Programm gehen sie auf Tourneen und füllen dabei auch große Hallen und Theatersäle, weil ihre Show nicht nur musikalisch interessant ist, sondern von den eindrucksvollen Persönlichkeiten der Chormitglieder geprägt wird, die auch im Alter trotz mancher Einschränkungen und Schicksalsschläge „Young@Heart“ sind, also in ihrem Herzen jung geblieben sind und gerade durch die Musik immer wieder jung werden.

 

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Ausnahmepianist am 9. Mai erneut zu Gast in Bad Oeynhausen
ImageHB/Bad Oeynhausen. Am Sonntag, dem 9. Mai, wird der bekannte Klaviervirtuose Joja Wendt erneut in Bad Oeynhausen zu Gast sein und auf Einladung des Kulturreferates „KuK!“ um 17.oo Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark sein neues Konzertprogramm vorstellen:

„Das Beste am Klavier“, so ist es überschrieben, und verspricht wiederum ein beflügelndes Erlebnis in der Konzertreihe „beflügelt“ des Kirchenkreises Vlotho zu werden. Genau so haben mehr als 700 Menschen auch sein erstes Konzert in Bad Oeynhausen Anfang des Jahres 2008 empfunden, das zu einem umjubelten Ereignis der regionalen Kulturszene wurde und zu zahlreichen Wünschen nach einer „Wiederholung“ der Begegnung mit diesem Ausnahmepianisten und grandiosen musikalischen Entertainer geführt hat. Und da Pfarrer Hartmut Birkelbach vom Kulturreferat „KuK!“ und Joja Wendt sich seit vielen Jahren kennen, ist es möglich geworden, ihn noch einmal für ein Konzert in Bad Oeynhausen zu gewinnen.

 

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