Tagesfahrt mit dem Kulturreferat „KuK!“ / Anmeldung ab 11.01.

Lichtkunst in Unna Foto: Rainer Knäpper

HB/Bad Oeynhausen. Am Samstag, dem 30. Januar 2010, setzt das Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho die Reihe seiner beliebten Tagesfahrten fort: an diesem Tag führt die „KulTour“ ins Ruhrgebiet, das ja in diesem Jahr ‚Europäische Kulturhauptstadt’ ist, und gibt einige Einblicke in das reichhaltige kulturelle und kirchliche Leben dieser Region.

So steht zunächst ein Besuch des ‚Zentrums für Internationale Lichtkunst’ in Unna auf dem Programm – das weltweit erste und bislang einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. In der ehemaligen „Lindenbrauerei“ untergebracht, finden die Arbeiten namhafter Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern hier eine Präsentation, wie sie faszinierender nicht sein könnte. Nach den ausführlichen Führungen durch diese Ausstellung ist die Gruppe dann in der Stadtkirche Unna zu Gast, und wird über die dortige kirchliche Arbeit und einige interessante Licht-Projekte in diesem Kirchenraum informiert.

 

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Eine frische Perspektive auf das Kantatenwerk Bachs
ImageAB/Bad Oeynhausen. Mit einem fulminanten Bläsersatz und der vielstimmigen Aufforderung »Jauchzet, frohlocket« ließ Bach sein »Weihnachtsoratorium« im Jahre 1734 beginnen. Am Sonntag sorgten die King’s Singers in der Altstadtkirche für festlichen Glanz in den Chorpartien, eingebettet in das klangvolle Instrumentarium der WDR Big Band unter der Leitung des renommierten Jazzarrangeurs Bill Dobbins.

Extra aus Berlin war Dr. Anne Bretschneider-Meyer angereist, um das wohl erfolgreichste Vokalensemble unserer Zeit live zu erleben. Ihre Freundin Renate Petersen hatte sich frühzeitig um Karten gekümmert, denn das Konzert - organisiert von Kirche und Kultur im Kirchenkreis Vlotho (KUK!) - war schon nach wenigen Tagen ausverkauft „Das Konzert ist etwas ganz Besonderes für Bad Oeynhausen, etwas wirklich Einmaliges“ meinten die beiden und genossen 90 Minuten lang das meisterhafte Wechselspiel von feinsinnigen und expressiven Farbklängen.

 

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Interessante Eröffnung der neuen Reihe von Spielfilmen

Filmemacher im Gespräch

HB/Porta Westfalica. Zur Eröffnung der neuen Staffel der Reihe „Kirchen+Kino“ hatten sich das Dekanat Herford-Minden, die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’ und das Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho wieder etwas Besonderes einfallen lassen: einige Tage vor dem ersten Kinoabend luden sie zu einer ausgesprochen interessanten ‚Kurz-Film-Nacht’ in die Kirche und das Gemeindezentrum St. Walburga in Porta Westfalica-Hausberge ein.

Kurzfilme haben sich im Laufe der Zeit zu einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksform entwickelt und erfreuen sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit. Das zeigte sich auch an dem guten Besuch dieser Veranstaltung, in deren Verlauf von 21.00 bis 24.00 Uhr in verschiedenen Räumen des Kirchen- und Gemeindezentrums (und sogar an der Außenwand!) acht neuere Produktionen aus dem In- und Ausland präsentiert wurden.

 

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Studienfahrt des Kirchenkreises Vlotho nach Halle und Volkenroda
ImageHB/Kirchenkreis. In der Reihe seiner sogenannten „KulTouren“ hatte das Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho im Oktober wieder einmal zu einer mehrtägigen Studienfahrt eingeladen. Und wieder waren die Plätze schnell vergeben und machten sich unter der Leitung von Pfarrer Hartmut Birkelbach 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg nach Halle an der Saale und zum Kloster Volkenroda.

In der 1200-jährigen Kultur- und Industriestadt an der Saale hatten die Teilnehmenden zunächst Gelegenheit, Halle bei einer Stadtrundfahrt und einem Stadtrundgang unter fachkundiger Führung als eine „Stadt zwischen Tradition und Moderne“ etwas genauer kennen zu lernen. Dabei durfte natürlich gerade im 250. Todesjahr Georg Friedrich Händels ein Besuch in seinem Geburtshaus (dem zu einem interessanten Museum ausgebauten ‚Händel-Haus’) nicht fehlen. Ein besonderes Erlebnis war dann auch ein speziell für diese Reisegruppe angebotenes „Orgelanspiel“ in der berühmten Marktkirche, in der Händel das Orgelspiel erlernte und in den Zeiten der Reformation auch Martin Luther einige Male predigte.

 

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Barbara Dennerlein begeistert ihr Publikum an der Orgel
ImageRL/Bad Oeynhausen. Der Tag hatte für die berühmte Jazz-Organistin Barbara Dennerlein gar nicht gut begonnen, denn beim Joggen im Bad Oeynhausener Kurpark stürzte sie schwer und musste mehrfach ärztlich behandelt werden; aber am Ende des Tages stand sie nach einem furiosen Konzert vor einem begeisterten Publikum in der Auferstehungskirche am Kurpark, das ihr mit stehenden Ovationen für diesen Abend zum 50. Geburtstag der großen Ott-Orgel dankte.

Und was die sichtlich angeschlagene Künstlerin in den vorausgegangenen zwei Stunden geleistet hatte, war in der Tat absolut beeindruckend und begeisternd: mit ihrem virtuosen Spiel und einer eindrucksvollen stilistischen Breite und klanglichen Vielfalt der ausgewählten Stücke brachte sie zunächst die 3456 Pfeifen der großen Kirchenorgel zum Klingen und Swingen, bevor sie dann an ihre mitgebrachte ‚Hammond-B-3’-Orgel wechselte, die sie als „die kleine Schwester“ der großen Pfeifenorgeln bezeichnete, die zu Recht als die „Königinnen unter den Instrumenten“ gelten.

 

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