Jazzpianist Dan Popek in Holzhausen in Bestform

Dan Popek bot ein überraschend abwechslungsreiches Konzert in Holzhausen.RL/Porta Westfalica. Zu Beginn stand ein Bekenntnis des jungen Musikers aus Süddeutschland: „Dies ist das erste Konzert, das ich in einer Kirche spiele“, sagte der 22-jährige Dan Popek, der von Pfarrer Hartmut Birkelbach vom Referat "Kirche und Kultur" zu einem Jazzkonzert in die Kirche in Porta Westfalica Holzhausen eingeladen worden war. Popek hat sich in letzter Zeit einen Namen in der deutschsprachigen Musikszene als wahrer Fingerkünstler gemacht. Dies konnten die Besucher an dem Abend auch beeindruckend erleben.

Mit bekannten Jazzstandards aus der Feder von Oscar Peterson und Dave Brubeck begann ein Konzert voller musikalischer Überraschungen. Popek hatte sichtlich selber Spaß an dem Abend und konnte dies auch authentisch seinem Publikum vermitteln. Er führte selbst durch das abwechslungsreiche, manchmal fast sprunghafte Programm, schnellte nach jedem Stück von der Klavierbank hoch und sprach humorig über seine Musik. Überraschend war vor allem die Spannbreite seiner Tastenkunst. Nach einem rhythmischen Boogie-Woogie etwa kündigte er plötzlich als nächstes das h-Moll Scherzo von Frédéric Chopin an. Es sei zwar eines der schwersten klassichen Klavierstücke überhaupt, sagte er locker: „Ich spiele es jetzt aber original, nicht improvisiert.“ Und auch das brachte er scheinbar ganz leicht fertig.

 

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„Songpoet der leisen Töne“ kommt am 13. und 14.10. erneut in die Kurstadt

Ein wunderbarer Geschichtenerzähler und großartiger Musiker: Andi Weiss. | Photo: Michael RichterHB/Bad Oeynhausen. Am zweiten Oktober-Wochenende ist der bekannte Sänger, Liedermacher und Buchautor Andi Weiss aus München ein weiteres Mal in Bad Oeynhausen zu Gast und gestaltet dort am 13.10. um 20.00 Uhr einen Abend mit seinem aktuellen Konzertprogramm sowie am 14.10. um 10.00 Uhr einen musikalischen Gottesdienst.

Andi Weiss, der nicht nur als Musiker, sondern auch als Diakon und Logotherapeut arbeitet, ist im gesamten deutschsprachigen Raum als „Songpoet der leisen Töne“ (so der ‚Bayerische Rundfunk‘) und großartiger Geschichtenerzähler unterwegs. Rund 1.000 Auftritte und weit über 100.000 verkaufte Bücher und CDs bilden die Zwischenbilanz nach 10 Jahren seines Schaffens als Solokünstler mit einem inspirierenden Gesamtkonzept: eigene Lieder, gewürzt mit Texten und Geschichten, regen zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen an – und geben den flüchtigen Momenten des Lebens ebenso wie dem bleibenden Begleiter unserer Lebensreise ein Gesicht. Darum geht es auch in seinem aktuellen Konzertprogramm „Laufen lernen“, das er (der übrigens auch ein begnadeter Pianist ist!) am Samstag, dem 13. Oktober, um 20.00 Uhr im ‚Dietrich-Bonhoeffer-Haus‘ in Bad Oeynhausen an der Bismarckstraße vorstellt.

 

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Ganz großes Kino im UCI zum Auftakt der neuen Staffel „Kirchen und Kino“

Für sein Projekt Holywood hat Christian Schnarr Melodien geistlicher Lieder als Filmmusiken arrangiert und präsentierte einen Auszug im UCI Kinowelt in Bad Oeynhausen. | Foto: Silke de VosAES/Bad Oeynhausen. Die 12. Staffel „Kirchen und Kino“ ist eröffnet. Zunächst wurden am Montag im UCI Kino in Bad Oeynhausen als „Appetithappen“ die Trailer der nächsten drei Filme gezeigt. Dann folgte ein außergewöhnliches Konzert mit dem Pianisten, Komponisten und Arrangeur Christian Schnarr, der sein Projekt „Holywood“ präsentierte.

Christian Schnarr wuchs als Pfarrerssohn auf. Er hatte sozusagen ein Heimspiel, denn er verbrachte einen Großteil seiner Jugend in Porta Westfalica- Hausberge. Heute lebt er in Herne. Für sein Projekt Holywood hat er Melodien geistlicher Lieder als Filmmusiken arrangiert und mit dem German Pops Orchestra aufgenommen. Es ertönten bekannte Melodien wie „Großer Gott, wir loben dich“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ in faszinierend neuem Gewand von und vor der großen Leinwand, während Christian Schnarr dazu live am Klavier konzertierte. In diesem neuen Gewand erklangen die alten Lieder mit neuer Dynamik, in neuen Rhythmen und Klangfarben.

 

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Ergreifender Auftakt der „Poetischen Quellen“

Etta Scollo (Mitte), Udo Samel und alle weiteren Mitwirkenden freuen sich über den Applaus des Publikums.scs/Bad Oeynhausen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des 17. internationalen Literaturfestes „Poetische Quellen“ stand das Oratorium „La catastrofa“ von Etta Scollo, die auch selbst mit Sologesang und Gitarrenspiel mitwirkte. Michael Scholz, künstlerischer Leiter des Literaturfestes, hatte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat „KuK“ des Kirchenkreises Vlotho organisiert.

„Wir haben die Ehre, den Autor, dessen Werk dem Oratorium zugrunde liegt, zu Gast zu haben“, sagte Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach in seiner Begrüßung. Moderator Jürgen Keimer, „die Stimme der Poetischen Quellen, über die wir uns jedes Jahr wieder von Herzen freuen“, so Hartmut Birkelbach, sprach mit Autor und Kulturjournalist Paolo Di Stefano über sein Werk.

 

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Konzert am 10. September zur neuen Staffel von ‚Kirchen+Kino‘

Der ausgezeichnete Musiker Christian Schnarr präsentiert ‚Holywood‘.HB/Bad Oeynhausen. Mit einem außergewöhnlichen Konzert wird am Montag, dem 10. September, in der ‚UCI-Kinowelt‘ in Bad Oeynhausen die neue Staffel von ‚Kirchen+Kino‘ eröffnet: um 19.30 Uhr stellt dort der großartige Pianist, Arrangeur und Produzent Christian Schnarr aus Herne sein neues Projekt „Holywood“ vor.

Und in der Tat - nicht Hollywood, sondern „Holywood“ ist dieses Projekt überschrieben, für das Christian Schnarr einige der schönsten Melodien der christlichen Musikgeschichte im filmmusikalischen Stil für großes Orchester neu arrangiert hat. Er schreibt dazu: „Filmmusik und auch Filmmusikkonzerte erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Mit ‚Holywood‘ nehme ich diese Dynamik auf und verknüpfe nun geistliche Inhalte mit diesem emotional wirksamen klanglichen Medium. Ich hole sozusagen auf diese Weise die traditionellen, wunderschönen Melodien auf kreative Art ins Hier und Heute und wünsche mir, dass sie so ihre Kraft neu entfalten können.“

 

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