„Eldorado“ von Markus Imhoof am 4. Februar in der UCI-Kinowelt

Auch heute auf dem Weg in das sagenumwobene „Eldorado“?HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 4. Februar, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre gemeinsame Reihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie im ‚UCI‘ den packenden Dokumentarfilm „Eldorado“, der 2018 bei der ‚Berlinale‘ uraufgeführt wurde.

In diesem Werk erinnert sich der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof angesichts der im Mittelmeer ertrinkenden Flüchtlinge an seine eigene Kindheit, als nach dem Zweiten Weltkrieg eine junge Italienerin aus dem ausgebombten Mailand als „Rotkreuzkind“ in seiner Familie Unterschlupf fand. Nachdem sie wegen der damals geltenden Gesetzeslage in der Schweiz schon bald wieder ausgewiesen wurde, hielten die beiden Kinder in einem regen Briefverkehr Kontakt, bis das Mädchen mit 14 Jahren in Italien an Auszehrung starb. Und gerade dieses Erleben, so sagt Imhoof, „ist der Grund dafür, warum ich mich jetzt auf diese Reise mache, um zu sehen, was ich eigentlich nicht sehen will“.

 

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Susann Pásztor liest am 6. Februar aus ihrem preisgekrönten Roman

Die Buchpreisträgerin Susann Pásztor liest am 6. Februar in Vlotho in der reformierten Kirche an der Lange Straße 96.HB/Vlotho. Zu einer besonderen Autorinnenlesung laden am Mittwoch, dem 6. Februar, die Vlothoer Kirchengemeinde St. Johannis und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ein: um 20.00 Uhr liest die bekannte Autorin Susann Pásztor in der St. Johanniskirche aus ihrem preisgekrönten Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

Susann Pásztor wurde 1957 in Soltau geboren, studierte Kunst und Pädagogik und lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Schon ihre beiden ersten Romane „Ein fabelhafter Lügner“ (2012) und „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“ (2013) hatten eine ausgezeichnete Resonanz im In- und Ausland. Nach einer Ausbildung zur Sterbebegleiterin und aus ihren Erfahrungen in dieser ehrenamtlichen Tätigkeit heraus schrieb sie ihren besagten dritten Roman, der 2017 bei ‚Kiepenheuer & Witsch‘ erschien und für den sie im Jahr 2018 mit dem ‚Ev. Buchpreis‘ ausgezeichnet wurde.

 

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‚Philharmonia Quartett Berlin‘ konzertiert am 25. Januar in Vlotho

Die ‚Pultsolisten der Berliner Philharmoniker’ konzertieren in Vlotho. | Photo: Stephan RoehlHB/Vlotho. Im Rahmen der Jubiläumstournee aus Anlass ihres 35-jährigen Bestehens als ‚Philharmonia Quartett Berlin‘ werden „die Pultsolisten der Berliner Philharmoniker“ am 25. Januar in Vlotho zu Gast sein und um 20.00 Uhr in der Kirche St. Stephan ein Konzert gestalten.

Lord Yehudi Menuhin hat einmal nach einem Konzert dieses besonderen Ensembles gesagt: „Ich wünschte, ich könnte Musik immer auf so wunderschöne Weise hören wie Sie sie vortragen!“ Und tatsächlich: ob in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan oder Südamerika - das ‚Philharmonia Quartett Berlin’ hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1984 als eines der weltweit besten Streichquartette etabliert. Mit seinem homogenen Klang und der perfekten Art des Zusammenspiels setzt das von den Fachkritikern, den Medien und dem Publikum durchgängig als „Ausnahmeensemble“ gefeierte Streichquartett immer wieder neue Maßstäbe.

 

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Nächster Film der aktuellen Staffel: das Melodram „In den Gängen“

Sandra Hüller und Franz Rogowski begegnen sich „In den Gängen“.HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 7. Januar, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre gemeinsame Reihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie im ‚UCI‘ den großartigen deutschen Spielfilm „In den Gängen“ von Thomas Stuber aus dem Jahr 2018.

Franz Rogowski, der für seine schauspielerische Leistung mit dem ‚Deutschen Filmpreis 2018‘ ausgezeichnet wurde, verkörpert in diesem Film einen jungen Mann, der aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich ein neues Leben aufbauen muss. Beruflich bekommt er die Chance dazu in einem ostdeutschen Großmarkt: schweigend taucht er langsam in diese fremde Arbeitswelt mit ihren spezifischen Bedingungen und Gesetzen ein, freundet sich mit dem Gabelstaplerfahrer Bruno an und verliebt sich in eine Kollegin, die „Süßwaren-Marion“.

 

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„Hörbänd“ begeisterte in der ausverkauften Simeonkirche

Vielseitig: Die „Hörband“ bescherte ihren Zuhörern einen eindrucksvollen Konzertabend. | Foto: Sandra C. Siegemund.scs/Löhne. „So plötzlich wie Weihnachten jedes Jahr kommt, ist es auch schon wieder vorbei“, begrüßte Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach augenzwinkernd die Gäste in der ausverkauften Simeonkirche. Groß war das Interesse, die Festtage mit der „Hörbänd“ musikalisch ausklingen zu lassen. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Die fünf Musiker boten A-capella-Musik und Unterhaltung auf hohem Niveau. Auf Einladung der Kirchengemeinde Gohfeld und des Kulturreferats „Kuk!“des Kirchenkreises Vlotho war die Formation aus Hannover zum wiederholten Mal in die Werrestadt gekommen.

Unter dem Titel „Und plötzlich ist Weihnachten vorbei“ begeisterten Lana Sophie Westendorf (Sopran), Friedemann Petter (Tenor), Joshua Bredemeier (Tenor), Silas Bredemeier (Bariton) und Martin „Ohlsen“ Kleine (Bass) ihre Zuhörer, mal klassisch und besinnlich, mal mitreißend und voll heiterem Schwung. Mit ihren vielseitigen Arrangements, witzigen Choreographien und überraschenden Details brachten sie ihr Publikum immer wieder zum Staunen und Lachen. „Dieses ist nicht irgendein Konzert, sondern unser letztes Weihnachtskonzert in diesem Jahr, da weht der Geist der Weihnacht ganz besonders“, sagte Joshua Bredemeier augenzwinkernd.

 

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