Besondere Konzertlesung in der Löhner Matthäuskirche

Der Sänger-Songwriter Jonnes aus Ludwigsburg  und der Löhner Autor und Theologe Daniel Schneider.MW/Löhne. Im Kirchenjahr ist die Woche zwischen Ewigkeitssonntag und dem Adventsanfang der Übergang vom alten ins neue Kirchenjahr. Der bekannte Löhner Autor und Theologe Daniel Schneider und Sänger-Songwriter Jonnes aus Ludwigsburg gestalteten einen Abend der leisen Töne, um dem Thema „Übergänge“ Raum und Zeit zu geben. Schneider und Jonnes waren der Einladung von „KuK!“, das Kulturreferat des Kirchenkreises Vlotho, gefolgt.

Mit eigenen Texten, Impulsen, Gedanken und Musik schaffte das Duo eine intime, familiäre, ungezwungene Atmosphäre, die zum Innehalten und Nachdenken anregte. Daniel Schneider stieg mit dem Thema „Heimat“ in den Abend ein und stellte fest „Heimat ist dort, wo Übergänge gemeistert werden“. Von hier aus nahm Schneider die Zuhörer auf deine gedankliche Reise mit, die eine Vielzahl an biblischen, literarischen und alltäglichen Themen umspannte. Schneider sprach darüber, welche Eigenschaften eine interessante Geschichte ausmachen.

 

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A-cappella-Formation ‚HörBänd‘ am 28.12. in Löhne-Gohfeld

Die ‚HörBänd’ aus Hannover – einmal mehr in Löhne zu Gast.HB/Löhne „Und plötzlich ist Weihnachten – vorbei!“. So ist das Programm überschrieben, das die bekannte A-Cappella-Formation ‚HörBänd’ am 28. Dezember um 20.00 Uhr in der Simeonkirche in Löhne-Gohfeld präsentiert. Und dort ist die Weihnachtszeit dann noch nicht vorbei, sondern sind die weihnachtlichen Konzerte „zwischen den Jahren“ schon zu einer kleinen Tradition geworden. Auch in diesem Jahr laden die örtliche Kirchengemeinde und das Kulturferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho dazu ein, sich nach den Feiertagen eine Aus-Zeit zu gönnen und Weihnachten weiter-klingen zu lassen.

Die „HörBänd“ ist im Frühjahr 2014 aus der Gruppe „Voice“ hervorgegangen und durch die Verstärkung mit einer Sängerin „die wahrscheinlich weiblichste Boygroup der Welt“. Sie singen alles, was man ohne Instrumente zu Gehör bringen kann und woran sie und ihr Publikum Freude haben, und verbinden dabei genreübergreifend Tradition mit Innovation und Spontaneität mit Professionalität. Zahlreiche Konzerte und zwei CD-Produktionen zeugen ebenso davon wie Auszeichnungen und Publikumspreise bei verschiedenen Wettbewerben und Festivals – zuletzt ein 1. Preis beim diesjährigen ‚Deutschen Chorwettbewerb‘ in Freiburg!

 

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„Körper und Seele“ am 3. Dezember bei ‚Kirchen+Kino‘

Ist ihre Liebe mehr als ein Traum? Endre und Mária in „Körper und Seele“.HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 3. Dezember, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre gemeinsame Reihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie im ‚UCI‘ den ungarischen Spielfilm „Körper und Seele“, der bei der Berlinale 2017 seine Premiere hatte und den ‚Goldenen Bären‘ gewann.

Dieser ungewöhnliche Film von Ildikó Enyedi ist eine in feinen Bildern subtil entwickelte Romanze, die mit großer inszenatorischer Meisterschaft und hervorragenden Darstellern von einer allmählich wachsenden Leidenschaft erzählt: Der introvertierte Finanzdirektor eines ungarischen Schlachthofs und eine dort ebenfalls arbeitende, geradezu autistisch erscheinende Qualitätsprüferin erfahren durch Zufall, dass sie identische Träume haben, in denen sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Diese Entdeckung führt die beiden dazu, sich als Seelenverwandte zu verstehen und auch im Leben aufeinander zu zu bewegen.

 

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Musikalisches Schauspiel „Susanna“ bewegt die Zuschauer

Fantasievoll: Martina Roth agiert als Susanna auf der Leiter.scs/Vlotho. Eine Leiter steht mitten in der Kirche, daneben eine Leinwand. In St. Stephan gastieren auf Einladung der Gemeinde und des Kulturreferates „KuK!“ im Kirchenkreis Vlotho Martina Roth und Johannes Conen mit dem musikalischen Schauspiel „Susanna. Ich bin ein Kontinent“. In dem 1940 verfassten Werk von Gertrud Kolmar steht Susanna im Mittelpunkt, eine junge, gemütskranke Jüdin, die in ihrer eigenen, märchenhaft poetischen Welt lebt und sich nach Liebe sehnt.

Gespannt warten die Anwesenden auf den Beginn des Theaterabends in „besonderer künstlerischer Umsetzung“, so Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach in seiner Begrüßung. Bewegtbildtheater haben Martina Roth und Johannes Conen ihre außergewöhnliche, selbst entwickelte Theaterform genannt. Schauspielerin Martina Roth tritt als Susanna auf die Bühne und zugleich in den Dialog mit der auch von ihr selbst gespielten Frau auf der Leinwand, Susannas Erzieherin. Während Susanna im roten Kleid und mit offenen Haaren lebenslustig die Leiter hinauf und hinab klettert und sich in ihre Fantasiewelten begibt, findet ihre liebevolle, jedoch nüchtern-rationale Gouvernante im kontrastreich blauen Kleid keinen Zugang zu diesen. Beide Frauenfiguren sind gleichzeitig Spiegelbilder der Autorin und Dichterin Gertrud Kolmar.

 

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„Das schweigende Klassenzimmer“ am 12. November bei ‚Kirchen+Kino‘

„Das schweigende Klassenzimmer“ ist ausgesprochen vielsagend – auch heute.HB/Bad Oeynhausen. Am Montag, dem 12. November, setzen die ‚UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen’, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat „KuK!“ des Ev. Kirchenkreises Vlotho ihre gemeinsame Reihe ‚Kirchen+Kino‘ fort. Um 19.30 Uhr zeigen sie im ‚UCI‘ den eindrucksvollen deutschen Spielfilm „Das schweigende Klassenzimmer“ von Lars Kraume.

Dieser Film aus dem Frühjahr 2018 geht auf ein gleichnamiges Sachbuch von Dietrich Garstka zurück, das wahre Begebenheiten aus dem Jahr 1956 beschreibt: Bei einem Besuch in einem Westberliner Kino sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der ‚Wochenschau‘ erschütternde Bilder von der Niederschlagung des Volksaufstands in Budapest. Wieder zurück in ihrer ostdeutschen Heimatstadt, berichten sie in ihrer Schulklasse von diesen Eindrücken und entsteht die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute für die Opfer einzulegen.

 

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