‚Calmus Ensemble Leipzig‘ am 20.10. in Bad Oeynhausen zu Gast

Vokalmusik der Spitzenklasse: das ‚Calmus Ensemble Leipzig‘HB/Bad Oeynhausen. Aus Anlass des gegenwärtigen Reformationsjubiläums ist am Freitag, dem 20. Oktober 2017, ein weiteres Vokalensemble in Bad Oeynhausen zu Gast, das international zu den besten Gesangsformationen überhaupt gehört: um 20.00 Uhr gastiert an diesem Tag das ‚Calmus Ensemble Leipzig’ in der Ev. Kirche im Stadtteil Eidinghausen.

Dieses Ensemble, das im Jahr 1999 von ehemaligen „Thomanern“ gegründet und zwei Jahre später durch eine junge Sopranistin erweitert wurde, zählt heute international zu den renommiertesten und gefragtesten Vokalensembles. Die hervorragend ausgebildeten Sänger haben inzwischen im In- und Ausland verschiedene wichtige Preise gewonnen und mit ihren 20 CD-Produktionen, zahlreichen Funk- und Fernsehauftritten und vor allem ihren vielen Konzerten in aller Welt zahllose Menschen beeindruckt und begeistert – in 2009 und 2013 auch schon in Bad Oeynhausen.

 

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Sarah Kaiser & Band in Bad Oeynhausen

Sarah Kaiser in Bad OeynhausenRL/Bad Oeynhausen. Die Innenstadt Bad Oeynhausens ist in blaues Licht getaucht. Viele Menschen unterhalten sich an aufgebauten Ständen. Die Läden sind geöffnet, Straßenbands spielen unaufdringlich in dieser von den Geschäftsleuten organisierten „Blue Night“. Im Hintergrund am Kurpark läuten die Glocken der Auferstehungskirche und laden zu einem Konzert ein. Scheinbar hat das nichts miteinander zu tun. Aber wer den Weg in die Kirche findet, begreift bald, dass das dort Gebotene auf eine subtile Art mit dem Geschehen draußen zusammengehört. „Freiheit“ heißt das Programm. Sarah Kaiser ist mit ihrer Band aus Berlin gekommen. Anlässlich des nun langsam zu Ende gehenden Reformationsjubiläums haben Altstadtgemeinde und Kulturreferat „KuK!“ des Kirchenkreises Vlotho zu diesem Konzert eingeladen, einem Programm „auf den Spuren Martin Luthers“.

Sarah Kaiser, das wird gleich zu Beginn des Abends klar, will dem Publikum nicht nur Lieder vorsingen und ihre aktuelle CD anpreisen, die man dann natürlich auch hinterher signiert kaufen kann. Sie hat wirklich etwas zu geben, zu singen und zu sagen, was sie bewegt und wie sie die Grundgedanken der Reformation für sich und für unsere unruhige Welt heute versteht. „Mir geht es nicht nur um die historische Bewegung der Reformation, sondern auch um die Bedeutung dieses Wortes für mein Leben mit und vor Gott,“ sagt sie und singt das wohl persönlichste Stück des Albums „Meine Reformation". Und sie erzählt zwischen den einzelnen Beiträgen von ihrer Nachbarin, die aus dem Iran geflüchtet ist, weil sie Christin ist und deshalb dort mit dem Tod bedroht wird, oder von ihrem Engagement in der Organisation „International Justice Mission“, die sich gegen Sklaverei, Menschenhandel und Kinderprostitution einsetzt. So wird die „Freiheit eines Christenmenschen“ Martin Luthers plötzlich konkret im 21. Jahrhundert. Das ist keine aufgesetzte Aktualisierung, sondern echtes Anliegen. Gut, wenn es die Gelegenheit gibt, Sarah Kaiser mit ihrer ausgezeichneten vierköpfigen Band live zu erleben. Was auf der CD „Freiheit“ ganz nett anzuhören ist, wird erst auf der Bühne wirklich lebendig und authentisch, so, wie sie das offensichtlich meint, „auf den Spuren Martin Luthers“ zu gehen.

 

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Stummfilm „Faust“ mit Orgelspiel

Pfarrer Manfred Pollmeier vom Pastoraler RaumWerreWeser, Dekanatsreferent Martin Decking vom Dekanat Herford-Minden, Gemeindereferent Ulrich Geschwinder, Organist Tobias Aehlig, Pfarrer Helmut Birkelbach vom Evangelischen Kirchenkreis Vlotho und Christian Zienc von der UCI-Kinowelt.MW/Bad Oeynhausen. An diesem Abend stand ein Kinoerlebnis der etwas anderen Art auf dem Programm. Eine Kinoleinwand war mitten in der St. Peter und Paul Kirche aufgebaut. An Stelle von Worten und Gesprächen standen schwarz-weiß Bilder und Orgelimprovisationen im Vordergrund. Der kunstvolle Filmklassiker „Faust“ von 1926 vom genialen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau bildete die Grundlage. Dazu lieferte der Musiker Tobias Aehlig,

Domorganist am ‚Hohen Dom‘ in Paderborn, ein perfekt auf den Film abgestimmtes Konzert. Film, Musik und die besondere Atmosphäre der Kirche bildeten einen markantenAuftakt zur diesjährigen Filmreihe „Kirche + Kino“, einem gemeinsamen Angebot vom Dekanat Herford Minden, dem Kulturreferat „KuK!“ und der UCI-Kinowelt in Bad Oeynhausen. Die Kinoreihe startete damit bereits in die 11. Staffel.

 

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Kino in der Kulturnacht in Bad Oeynhausen

v.l. Harald Sieger, Johannes Wöpkemeier und Pfarrer Hartmut Birkelbach beim „Kirche und Kino-Special“ im Rahmen der Kulturnacht in der Auferstheungskirche in Bad Oeynhausen.scs/Bad Oeynhausen. Zu einem „Kirche und Kino-Special“ im Rahmen der Kulturnacht hatte Hartmut Birkelbach von „KuK! - Kirche und Kultur“ den jungen Filmemacher Johannes Wöpkemeier eingeladen. Er zeigte den Trailer zum Langzeitdokumentarfilm „Boulevard Oeynhausen“ und einen zweiminütigen Ausschnitt aus dem Kurzfilm „Kosmos Maa“.

Johannes Wöpkemeier stammt aus der Kurstadt und steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums in Berlin. „Die Idee zu Boulevard Oeynhausen stammt von Daniel Apmar, der in Berlin Regie studiert“, berichtete Johannes Wöpkemeier. Der aus Holland stammende Student muss auf dem Weg nach Berlin jedesmal durch Bad Oeynhausen fahren. „So entstand in irgendeinem der zahlreichen Staus die Idee, Menschen an der Mindener Straße zu porträtieren und den Prozess bis zur Einweihung der Nordumgehung filmisch zu begleiten.“

 

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Außergewöhnliches Filmkonzert am 18.9. in Bad Oeynhausen

Domorganist Tobias Aehlig gestaltet das außergewöhnliche Filmkonzert.HB/Bad Oeynhausen. Auch die mittlerweile elfte Staffel der Reihe ‚Kirchen+Kino‘ in Bad Oeynhausen wird wieder mit einer besonderen Zusatzveranstaltung eröffnet: am Montag, dem 18. September 2017, zeigen die Veranstalter um 19.30 Uhr in der Kirche ‚St. Peter und Paul‘ in der Kurstadt den Stummfilm-Klassiker „Faust“ – in Verbindung mit großartigen Orgelimprovisationen.

Während die eigentliche Filmreihe der ‚UCI-Kinowelt’, des Dekanates Herford-Minden und des Kulturreferates „KuK!“ im Ev. Kirchenkreis Vlotho am 2. Oktober im Kino beginnt, zeigen die Veranstalter an diesem Abend in der katholischen Kirche an der Weststraße auf einer Großleinwand den legendären Stummfilm „Faust“ von Friedrich Wilhelm Murnau. In diesem Werk aus dem Jahre 1925 bringt er eine alte Volkslegende, die insbesondere in ihrer Dramatisierung durch Goethe bekannt wurde, in eindrucksvolle Bilder und Szenen: die Geschichte des Gelehrten Faust, der von Mephisto dazu überredet wird, dem Teufel seine Seele zu verschreiben, um ewige Jugend und alle Schätze dieser Welt zu gewinnen ...

 

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