Schreibworkshop und Poetry Slam in Porta Westfalica-Lohfeld

Kreative Köpfe: Organisatoren und Teilnehmer des Poetry Slams in Porta Westfalica-Lohfeld.scs/Porta Westfalica. „Nur du, deine Stimme und dein selbst verfasster Text. Keine Hilfsmittel wie Musik oder Requisiten“, erklärte Dozent Marco Michalzik die wichtigste Regel eines Poetry Slams. Im Gemeindehaus in Porta Westfalica-Lohfeld ließen zehn Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren bei der Schreibwerkstatt vor dem abendlichen Dichterwettstreit ihre Köpfe rauchen.

Jugendreferentin Katrin Weber hatte den freischaffenden Künstler und Poetry Slammer Marco Michalzik zum Workshop „Neue Thesen - wie ich die Welt verändern kann“ eingeladen. Passend zum Lutherjahr schrieben die jungen Menschen „sehr persönliche, teilweise emotionale Texte über das Leben und die Welt“, so Katrin Weber. Mit kleinen Schreibspielen startete Marco Michalzik die Schreibwerkstatt. „Ich möchte Freude am Schreiben und Vortragen vermitteln und Anstöße zum kreativen Schreiben geben“, sagte er. „Kleine Erfolgserlebnisse stärken auch den Selbstwert der Jugendlichen. Ein Poetry Slam ist kein großer Wettkampf, sondern wir wollen gemeinsam dem Publikum einen interessanten Abend gestalten.“

Vor 60 begeisterten Zuhörern und der Lobhudelei-Jury, zu der Marco Michalzik, Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach und Lehrerin Melanie Untermoser zählten, trugen die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor. Ricarda Kiso wurde bei der Endwertung ausgewählt, den Kirchenkreis Vlotho mit ihren Texten beim Poetry Slam der Westfälischen Landeskirche am 14. Oktober in der Jugendkirche in Hamm zu vertreten.

 

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