Jugendreferat veranstaltete Abenteuerreise in Finnland und Schweden

Tief beeindruckt vom Land der 1000 Seen - die Teilnehmenden der Jugendfreizeit des Kirchenkreises Vlotho.HN/Bad Oeynhausen. Die 40 Teilnehmer kamen erschöpft, müde, aber glücklich und zufrieden voller beeindruckenden Erlebnissen einer außergewöhnlichen Finnlandfreizeit zurück nach Bad Oeynhausen.

15 Tage war die Gruppe des Ev. Jugendreferats im Kirchenkreis Vlotho in Skandinavien unterwegs. Jugendreferent Hannes Noweck hatte mit einem 5-köpfigen ehrenamtlichen Mitarbeiterteam diese Tage vorbereitet. Am 8. August ging es mit „Finnlines“ über die Ostsee nach Malmö und von dort für einen Tag nach Stockholm. Hier war man besonders beeindruckt vom königlichen Schloss und der wunderschönen „Gamla Stan“, der Altstadt Stockholms.

Die Weiterfahrt geriet mit dem riesigen Fährschiff der Viking-Line zu einem unvergesslichen Erlebnis. Beim skandinavischen Buffet konnte man nach Herzenslust schlemmen und sich anschließend mit 2000 weiteren Fahrgästen auf dem „Kreuzfahrtschiff“ vergnügen. Am nächsten Tag erreichte man Tuosa bei Lappeenranta, direkt am Saimaasee nahe der russischen Grenze. Ein buntes Programm erwartete die Jugendlichen. Am Abend war immer wieder echte finnische Sauna angesagt. Sie wurde mit Holz beheizt und bereitete eine angenehme, wohlige Atmosphäre. Die Abkühlung im See war ein neues und unvergessliches Erlebnis für die jungen Leute, man atmete und fühlte die unnachahmliche Natur! Die abendlichen Meditationen waren sehr eindrücklich, wenn der zuvor bewegte Saimaa-See auf einmal völlig glatt und ruhig da lag und die untergehende Sonne die Landschaft in bunteste Farben tauchte.

Eingekauft wurde in der Sommerstadt Lappeenranta. Ein interessanter Tagesausflug führte an die russische Grenze, wo mancher Teilnehmer ein aufregendes Kribbeln verspürte, als man dieser bewachten Grenze mit Wachttürmen so nahe kam.
Freundschaftlich und friedlich ging es bei der Begegnung mit finnischen Jugendlichen zu. Der Austausch trug zum Verstehen bei. Nach Spielen und Gesprächen wollte man sich gar nicht mehr trennen. Gerne würden die Jugendlichen in Finnland zur Schule gehen. Beim Schulbesuch und der Vorstellung des engagierten Schulleiters Petri aus Lappeenranta wurde festgestellt, dass das Schulsystem mit kleinen Klassen von ca. 15 Schülern, die erst ab 7 Jahren eingeschult werden, zwei Lehrern, die geduzt werden, kostenlosem Mittagsessen, eigenen Finanzen, Inklusion mit Grenzen und echter Mitbestimmung doch schon deutlich anders ausschaut als das in NRW.

Für den 16. September ist schon das Freizeitnachtreffen angesetzt worden, an dem sich alle Teilnehmer wiedersehen wollen.

 

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