Kurs im Frühjahr bereits ausgebucht / Termine im Herbst stehen schon fest

Zeit spenden: Antje Eltzner-Silaschi (v.l.), Gesina Prothmann und Ina Rohleder werben für die Ende Januar beginnende Schulung für zukünftige Ehrenamtliche im Besuchsdienst.Wer ehrenamtlich Menschen im Krankenhaus, Altenheim, den Kurkliniken oder in einer Kirchengemeinde besuchen und ein Stück begleiten möchte, kann sich ab Ende Januar dafür ausbilden lassen. Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho bietet eine Basisschulung für den Besuchsdienst an. An fünf Terminen lernen die Teilnehmer die Grundlagen für angehende Besucherinnen und Besucher. In den Ausbildungsmodulen werden Themen wie Kommunikation, Ängste, Spiritualität und Selbstfürsorge angesprochen.

Nachdem in der vergangenen Schulungsreihe vierzehn Begleiter ausgebildet wurden, die nun an Menschen im Kirchenkreis vermittelt werden, die Ablenkung vom Alltag gebrauchen können, startet der Kurs in die zweite Runde. Die Schulung wird für Gemeinden, Altenheime und Kliniken gemeinsam durchgeführt. „Wir schulen in die Breite, denn die Grundlagen gelten für alle Bereiche. Die Spezialisierung folgt erst am Ende. So können sich Interessierte im Laufe der Ausbildung für ihr Einsatzgebiet entscheiden“, sagte Diakonin Ina Rohleder, Beauftragte des Kirchenkreises für die Besuchsdienste.

„Wer hier zur Reha ist und keine Angehörigen oder Freunde in der Nähe hat, hat oft Gesprächsbedarf“, so Pfarrerin und Klinikseelsorgerin Antje Eltzner-Silaschi. „Außerdem freuen sich die Patienten über Unterstützung bei kleinen Einkäufen und Erledigungen.“ Auch in den Krankenhäusern und Kliniken sind viele Menschen über eine helfende Hand dankbar. „Und für ein offenes Ohr. Viele möchten sich etwas von der Seele reden, was die Nahestehenden vielleicht nicht aushalten oder schon zig Mal gehört haben. In der Schulung wappnen wir die Ehrenamtlichen dafür, dass sie aushalten können, worüber gesprochen wird“, sagte Krankenhausseelsorgerin und Pfarrerin Gesina Prothmann.

„In den Gemeinden geht es vor allem darum, Zeit zu spenden“, betonte Ina Rohleder. „Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer, mit sensiblen Themen wie Alter, Einsamkeit, Demenz und Sterben umzugehen.“ Die selbstständige Zeiteinteilung im Besuchsdienst ist ein Vorteil für die Ehrenamtlichen. „Sie bestimmen selbst, wie viel Zeit sie investieren“, so die Koordinatorin der Schulung. „Und sie geben nicht nur, sondern bekommen auch etwas zurück. Sie erleben Sinnhaftigkeit und erfahren, dass die Begleitung auch ihnen selbst gut tut“, sagte Ina Rohleder. 

Die aktuelle Schulungs-Runde im Frühjahr 2020 ist bereits ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen (Kontakt unten). Die Termine ab Herbst 2020 stehen aber schon fest:

1. 08.09.2020: „Besucht werden und besuchen“ 
2. 22.09.2020: „Wahrnehmen und Kommunizieren“ 
3. 06.10.2020: „Ängste, Tod und Trauer“ 
4. 27.10.2020: „Selbstfürsorge und Spiritualität“ 
5. 10.11.2020: „Bereiche für Ihren Einsatz“

Anmeldungen und weitere Informationen bekommen Interessierte bei Ina Rohleder unter der Telefonnummer 05731 – 180521 oder per E-Mail. Als Dozenten sind neben Antje Eltzner-Silaschi, Gesina Prothmann und Ina Rohleder u.a. auch Antje Freitag und Elisabeth Arning tätig. Genauere Informationen sind auch in den Flyern, die im Kreiskirchenamt und in den Kirchengemeinden ausliegen, sowie HIER zu finden.

 

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