Briefmarke (1954) der Serie: "Helfer der Menschheit"
Als Pfarrer einer armen protestantischen Gemeinde im Elsaß…
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Singen macht Spaß
Kirchenkreis Aktuell
Mittwoch, 01 September 2010
Neues Kinderkantorei-Angebot startet in Bad Oeynhausen
HW/Bad Oeynhausen. Singen macht Spaß, es verbindet Freunde und ist die Grundlage allen Musizierens: wer gerne singt, dem fällt es auch leichter, ein Instrument zu erlernen. Deshalb sind alle Kinder eingeladen, mit dabei zu sein, wenn die Kinderkantorei an der Auferstehungskirche sich zum ersten Mal trifft: am Dienstag, den 7. September um 15.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark (Ostkorso).
Kinderkantorei, das bedeutet: Insbesondere gemeinschaftliches Singen im Chor fördert unsere Kinder. Singende Kinder lernen, aufeinander und auf sich zu hören. Das Singen in der Kinder-Kantorei schafft eine „Klang-Gemeinschaft“ und fördert die soziale Kompetenz der Kinder. Das Hören auf die eigene Stimme unterstützt zudem die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit der Kinder in der Schuleingangsphase.
Jugendreferat veranstaltete Abenteuerreise in Finnland und Schweden
HN/Bad Oeynhausen/Tuosa. Gestern Nacht kamen die 40 Teilnehmer erschöpft, müde, aber glücklich, zufrieden und voll von beeindruckenden Erlebnissen einer außergewöhnlichen Finnlandfreizeit zurück nach Rehme. 19 Tage war die Gruppe des Ev. Jugendreferats im Kirchenkreis Vlotho in Skandinavien unterwegs und hatte manches Abenteuer zu überstehen.
Jugendreferent Hannes Noweck hatte mit einem 6-köpfigen ehrenamtlichen Mitarbeiterteam diese Tage vorbereitet. Am 9. August ging es mit der „TT-Line“ über die Ostsee nach Trelleborg und von dort für zweieinhalb Tage nach Stockholm. Nach einer interessanten Stadtrundfahrt besichtigte man eine der größten Touristenattraktionen der Welt – das prachtvolle Kriegsschiff Vasa, das 1628 im Stockholmer Hafen gesunken war. Anschließend ging es zum königlichen Schloss, um dort der traditionellen Wachablösung beizuwohnen. Nach einem gemeinsamen Gang durch die wunderschöne „Gamla Stan“, der Altstadt von Stockholm, erkundeten die Teilnehmer in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust.
AB/Bad Oeynhausen. Der letzte Tag des Literaturfestes „Poetische Quellen“ begann mit einem ausdrucksstarken Gottesdienst gestaltet vom Literaturgottesdienstteam der Altstadtgemeinde. Im Mittelpunkt stand der Roman „Fiesta“ von Ernest Hemingway. „Was bleibt uns übrig, wenn wir erkennen müssen, dass alles vergänglich ist?“ Um diese Frage kreiste der gut besuchte Literaturgottesdienst im Zelt auf der Aqua Magica. Bereits zum dritten Mal fand er im Rahmen des Internationalen Literaturfestes „Poetische Quellen“ statt.
„Das ist schon eine kleine Tradition“, sagte Pfarrer Lars Kunkel und bedankte sich bei dem Veranstalter Michael Scholz, der die Gemeinde sogleich einlud, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Die sieben ehrenamtlichen Mitarbeiter um Pfarrer Lars Kunkel wählten wieder ein Buch mit Tiefgang aus: „Fiesta“ von Ernest Hemingway. Dieses „Lebensbuch“ beinhaltet geradezu die Aufforderung über die Vergänglichkeit des Seins nachzudenken.
Johannes Geßner verabschiedete sich mit brillantem Konzert
Sto/Bad Oeynhausen. Wie heiter, unterhaltend und spannend Orgelmusik sein kann, das zeigte Johannes Geßner bei seinem Konzert an der Schuke-Orgel der St.-Laurentius-Kirche in Rehme.
Der junge Organist, der an der Hochschule für Kirchenmusik vor kurzem sein Studium mit dem A-Examen abgeschlossen hat, führte die Hörer jenseits ausgetretener Pfade zu außergewöhnlichen Hörerfahrungen. Klassisch allerdings die Eröffnung mit Johann Sebastian Bachs Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530. Das dreisätzige Werk mit dem herrlichen liedhaften Thema im Mittelsatz geriet dem jungen Künstler wunderbar durchsichtig und transparent in der Darstellung der drei unabhängig voneinander geführten Stimmen.
PT/Bad Oeynhausen. Kurz vor Ende der Sommerferien in Westfalen steht fest: in der TelefonSeelsorge Ostwestfalen, zuständig für die Kreise Herford und Minden-Lübbecke und große Teile des Schaumburger Landes, gab es keinen starken Einbruch der Anrufzahlen.
Durchschnittlich 35 Gespräche pro Tag erreichten die Beratungsstelle in der Ferienzeit. „Und das, was die Mitarbeitenden an Gesprächen und Themen zu bewältigen hatten, war auch ‚nicht ohne’“, bewertet Petra Henning, Leiterin der TelefonSeelsorge Ostwestfalen, die Situation. „Es gab im Kreisgebiet schwere Unfälle in letzter Zeit, das hat Gespräche verursacht. Und auch im Zusammenhang der Katastrophe bei der Loveparade waren wir einbezogen.“ Solche Gespräche sind nicht leicht, „aber ist ja gut, dass diese Menschen zu uns durchkommen!“ stellt Pfarrerin Henning fest.
RL/Kirchenkreis. „Als man mich fragte, ob ich zu einem Chorprojekt nach Deutschland fliegen wollte, dachte ich erst, das ist ein Witz“, sagt Suwraya Febrmawati aus Tansania, die vorher noch nie im Ausland war. Die 25jährige Lehrerin gehört zu der Gruppe von 45 Teilnehmern aus drei Ländern, die zurzeit in Ostwestfalen zu Gast sind und bei einem internationalen Chorprojekt mitmachen. Über kulturelle Unterschiede hinweg erlebt die Afrikanerin das Verbindende im christlichen Glauben durch die Musik, die im Mittelpunkt des Projektes steht. Was mit Worten schwer auszudrücken sei, erschwert durch die sprachlichen Unterschiede, lasse sich den anderen in der Musik viel leichter und direkter mitteilen.
Musikalisches aus Tansania
„Wir machen zwei Wochen zusammen Musik“, sagt Kreiskantor Harald Sieger aus Bad Oeynhausen, der die musikalische Leitung des Chorprojekts hat. Jede Gruppe singt Musik ihrer Tradition und lernt die Musik der anderen kennen. Dann geht es auf Tour mit Konzerten in der Region von Minden über Bad Oeynhausen bis Herford. Die Deutschen haben Stücke von Bach über Mendelssohn bis hin zu Gospelliedern mitgebracht. Die Indonesier und Tansanier kennen zum Teil völlig andere Formen der Musik. „Ich bin überrascht, wie anders die ausländischen Gäste mit Musik umgehen“, so Harald Sieger weiter. „Wir lernen viel von einander.“
WG/Vlotho. Auch in diesem Jahr fand wieder eine Freizeit mit St. Stephan Vlotho in den Dolomiten statt. Bei sonnigem und teilweise sehr heißem Wetter verbrachte die Gruppe aus Ostwestfalen (Bad Oeynhausen, Hiddenhausen, Löhne, Petershagen, Vlotho) zwölf wunderschöne Tage im Bergdorf Stern / La Villa (1450m) im Gebiet Alta Badia in Südtirol.
Ein Weg in den ersten Tagen führte über St. Kassian zur Eisenofenalm (1749m). Dort legte die Gruppe eine Rast ein und probierte von den verschiedenen Produkten der Alm. Danach begannen verschiedenen Rückwege, die Wanderer stiegen über die steile Salaresscharte (2283m) zur Scotonihütte (2040m) hinunter, andere gingen am Fluß entlang über Armentarola zurück. - Ein anderer Weg führte über Corvara durch herrliche Blumenwiesen zur Incisa-Hütte (1983m) und von dort durch steile Wegstücke hinunter nach Arabba.
ST/Bad Oeynhausen. Nach den guten Erfahrungen in 2009 ging es in diesen Sommerferien mit der Bahn wieder für 15 Teilnehmer auf nach Michelstadt, in der Nähe von Frankfurt am Main. Dort bietet der CVJM Westbund vier aufeinanderfolgende Teencamp-Wochen an.
Bei der zweiten Woche waren neben den CVJMern aus Eidinghausen noch weitere 150 Jugendliche dabei, davon 20 vom CVJM Lohe. Nach einer erlebnisreichen Hinfahrt mit Nahverkehrszügen und 7 Mal umsteigen wurden alle Jugendlichen herzlich mit einem „Nice to see you“ Programm begrüßt.