|
Donnerstag, 17. September 2009 |
Ausflug der Evangelischen Krankenhaushilfe Bad Oeynhausen BS/Bad Oeynhausen. „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt“, so singt der Rocksänger Herbert Grönemeyer über seine Heimatstadt Bochum. Nach Bochum zu einer Tour de Ruhr machten sich ca. 40 Grüne Damen der ehernamtlichen Evangelischen Krankenhaushilfe auf.
Unter Ihnen waren auch ein „Grüner Herr“ und einige Ehemänner, um die Heimatstadt von Pfarrer Bernhard Silaschi kennen zu lernen, der den Ausflug für die Gruppe organisiert hatte: Auf dem Programm standen ein Besuch des Planetariums Bochum. Hier tauchten alle noch früh am Tage auf bequemen Liegesesseln in kosmische Weiten ein. Das Zeiss-Planetarium eröffnete faszinierende Ausblicke in die Welt unseres Sonnensystems und zu den fernsten Welten.
Weitaus irdischer ging es auf der zweiten Station zu: Beim Besuch der alten Stiepeler Dorfkirche im Bochumer Ruhrtal wurde eines der ältesten Gotteshäuser in Westfalen besucht. Bei einer faszinierenden Führung wurde den Besucherinnen besonders die eindrucksvollen Freskenmalereien nahe gebracht. Was lag näher, als in dieser wunderschön restaurierten 1000 Jahre alten Kirche eine Mittagsandacht zu halten. Gestärkt an Seele und Leib hielt der Nachmittag noch einen besonderen Programmpunkt bereit. Mit einer historischen Straßenbahn fuhr die Oeynhauser Gruppe auf Schienenpfaden durch die Städte Bochum, Herne, Wanne-Eickel und Wattenscheid und erlebte ein Stück ungeschminktes Ruhrgebiet. Auf sympathische Weise brachten die Straßenbahnfahrer den Besuchern ihre Heimatregion auf beiden Seiten der Schiene nahe. Erfüllt von allerlei Eindrücken auf der „Tour de Ruhr“ ging es wieder zurück nach Ostwestfalen - dankbar dabei auch für die großzügige und freundliche Unterstützung dieser Fahrt durch das Herz- und Diabeteszentrum, das Allgemeine Krankenhaus und die Johanniter Ordenshäuser. Die Freude eines schönen Ausflugtages wird sicherlich auch im Klinikalltag noch lange nachwirken.
Siehe auch:
- Regionalkonvent der Krankenhausseelsorge
- Trost und Hilfe im Herz- und Diabeteszentrum
|