Einsatzkräfte präsentierten sich mit Fahrzeugen und Gerät Sto/Vlotho. Die Männer und Frauen von der Polizei, der Feuerwehr, der Straßenmeisterei, des ADAC, der Rettungsdienste und der Notfallseelsorge feierten gemeinsam mit der Kirchengemeinde Exter das 50jährige Jubiläum der Kirche als Autobahnkirche. „Wir haben heute die eingeladen, die auf der Autobahn immer Dienst tun: die Helfer, Retter, Arbeiter. Die Einsatzkräfte sollen sich hier bei Bier und Bratwurst treffen, sich austauschen und hoffentlich auch ein Stück näher kommen“, berichtet Pfarrer Ralf Steiner. Das Fest begann am Morgen des Himmelfahrtstages mit einem Familiengottesdienst, bei dem die Band „Once more“ spielte und der Arbeitskreis der Frauen mitwirkte.
Anschließend strömte alles zu den Helfern. Diese hatten auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus ihre Fahrzeuge geparkt und präsentierten sich als Informationsstände auf zwei und vier Rädern. Vielen Einsatzkräften gelang es dabei, bestehende Ängste, etwa vor dem Rettungswagen, abzubauen. Das gelang dadurch, dass man schon mal die Liege ausprobieren und den eigenen Herzschlag über das EKG verfolgen konnte. Anfassen durfte man auch beim schweren Gerät, das die Feuerwehr präsentierte und mit dem sie im Notfall die Menschen aus einem zerstörten Auto herausschneiden kann. Interessant waren für viele auch die Fahrzeuge der Polizei, etwa das grün-weiße Motorrad und der mit viel Videotechnik ausgerüstete Wagen, der Tempo- und Abstandssünder aufspürt. Die Mitarbeitenden der Autobahnmeisterei, die die Autobahn in einem guten Zustand erhalten, bekamen für ihre oftmals gefährliche Tätigkeit viel Aufmerksamkeit von den Besuchern des Festes. Um die seelische Not der Menschen, die bei einem Unfall oder durch einen plötzlich aufgetretenen Todesfall einen Schock erlitten haben, kümmern sich die Notfallseelsorger. Im Kirchenkreis Vlotho sind dies zehn Pfarrer oder Diakone, die eine Zusatzausbildung absolviert haben. Sie präsentierten sich an diesem Tag in ihren lila Westen und informierten ebenfalls über ihren Dienst, bei dem sie mit den anderen Rettungskräften Hand in Hand tätig sind. Alle Helfer, auch die Straßenwacht des ADAC, konnten einen unbeschwerten Tag genießen, auch in dem Bewusstsein, dass ihr Einsatz und ihre Arbeit von der Fürbitte der Gemeinde getragen werden.
Siehe auch:
- Umgang mit Suizid
- Denkmal für Opfer im Straßenverkehr
- Vier Notfallseelsorger in Exter eingeführt
- Notfallseelsorge
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