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Qualifiziert für religiöse Erziehung |
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Montag, 27. April 2009 |
Erzieherinnen feierten Abschluss einer Fortbildung Sto/Löhne. Mit einem Gottesdienst in der Gohfelder Simeon-Kirche haben 16 Erzieherinnen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Vlotho den Abschluss einer Langzeitfortbildung für religiöse Erziehung gefeiert. An diesem Gottesdienst haben auch zahlreiche Vertreter der Kirchengemeinden, die Träger dieser Kindergärten sind, teilgenommen.
Der Kurs wurde im vergangenen Winterhalbjahr an zwölf Fortbildungstagen von der Fachberatung für Evangelische Kindergärten im Kirchenkreis Vlotho in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen unter der Leitung von Pfarrer Ulrich Walter veranstaltet.
„Ziel dieser Fortbildung war es, die religionspädagogische Arbeit im Alltag einer evangelischen Tageseinrichtung für Kinder als Querschnittsaufgabe zu verstehen und zu gestalten“, berichtet Elfriede Felgenhauer, Fachberaterin für Kindergärten in Evangelischen Kirchenkreis Vlotho.Dabei sollen die Lebenswirklichkeiten von Kindern wahrgenommen werden, damit das Kind auch in seiner religiösen Suche begleitet werden kann. Gleichzeitig soll die Verankerung der Feste und Bräuche des Kirchenjahres sowie der christlichen Tradition vermittelt werden. Ein weiteres Ziel war neben dem lebendigen Erzählen biblischer Geschichten auch das Gestalten von Ritualen im Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus, sowie die Arbeit mit Symbolen in der religiösen Erziehung. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Arbeit mit dem Friedenskreuz. Jede der Teilnehmerinnen zeigte in einer Präsentation im Gemeindehaus Gohfeld Beispiele, wie Teile dieses pädagogischen Konzepts in die Praxis umgesetzt werden können. Es konnte aber auch ein Koffer mit biblischen Schätzen und die Darstellung des Ostergeschehens als „Osterkrippe“ bewundert werden. Pfarrer Ulrich Walter vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen ermutigte die Erzieherinnen, in der religiösen Erziehung der Kinder weiterhin viel Kreativität zu entwickeln. Als Beispiel für eine gelungene Umsetzung der eher abstrakten Pfingstgeschichte zeigten drei Erzieherinnen dies als Bodenbild mit ganz einfachen gestalterischen Mitteln.
Siehe auch:
- Mehr Platz zum Spielen
- Klein, aber oho
- Ein Herz für Kinder
- Weihnachten im Schuhkarton
- Kunterbunt begegnet Afrika
- Von Glitzerfischen bis zu 1001 Nacht
- Tolle Sachen mit den Vätern
- „Tausendfüßler“ als Bewegungskünstler
- Zusammen geht es leichter
- Das neue Familienzentrum Eidinghausen
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