Das Straßendorf entlang der alten B 61 zwischen Wiehengebirge, Werre und Weser besteht schon seit über 900 Jahren. Seine Bewohner gehörten zur Kirchengemeinde Rehme, bevor aus dem Pfarrbezirk 1956 die selbständige Ev.-Luth. Kirchengemeinde Dehme wurde. Die Nachkriegszeit mit den zugewiesenen Flüchtlingen, engen Wohnungen und dem anwachsenden Verkehr auf der Bundesstraße machte den Bau einer Friedhofskapelle auf dem seit Anfang des Jahrhunderts bestehenden Friedhof notwendig.
Mit dieser zu Pfingsten 1951 eingeweihten Friedhofskapelle wurde zugleich eine Predigtstätte für den Sonntagsgottesdienst geschaffen. Seit fast fünfzig Jahren werden an dieser Stelle die Gemeindegottesdienste gefeiert, die Sakramente gespendet und die Amtshandlungen vollzogen. In den folgenden Jahren wurde in unmittelbarer Nachbarschaft dazu das Gemeindehaus und das Pfarrhaus errichtet. Das Anwachsen der Gemeindegliederzahl und der verschiedenen Gemeindegruppen führte 1985 zur Erweiterung der Auferstehungskirche und 1995 zum Umbau des alten Gemeindehauses, das nun den Namen des Liederdichters Jochen Klepper trägt.