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Holzhausen und Holtrup an der Porta
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Holzhausen


Pfarrbezirk Holzhausen

Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung Holzhausens (heute Teil der Stadt Porta Westfalica) geht auf das Jahr 1099 zurück. Der Sage nach soll es bereits um 800 zu einer Kirchengründung gekommen sein. Falls es sich dabei um eine Vorgängerin der Holzhauser Kirche handelt, müsste diese im 12. Jahrhundert umgebaut worden sein. Darauf weist die romanische Bauart der Kirche hin.

Äußerlich wenig ausgezeichnet bietet ihr Innenraum verschiedene Kunstwerke. Die Außenseite der Kanzel schmücken aus Holz geschnitzte Reliefbilder, die die Evangelisten darstellen. In der Apsis wurde 1929 ein um 1500 entstandenes Fresko freigelegt, das die Geißelung Christi zeigt. Im Kirchturm hängen zwei denkmalgeschützte Glocken aus den Jahren 1492 und 1552, die 1991 durch ein dreistimmiges Geläut ergänzt wurden.


Holtrup


Pfarrbezirk Holtrup und Vennebeck

Holtrup war bis 2007 eine eigenständige Kirchengemeinde mit zwei Pfarrbezirken: Holtrup (mit Vennebeck) und Uffeln. Die Bezirke lagen in zwei politischen Kreisen und zwei Kommunen, gehörten aber kirchlich fest zusammen. Seit 2007 haben sich die beiden Bezirke im Rahmen von Umstrukturierungen getrennt. Die nun selbständige Gemeinde Uffeln gehört zur Region Vlotho. Holtrup hat sich mit der Kirchengemeinde Holzhausen vereinigt und ist nun ein Pfarrbezirk dieser neugebildeten Gemeinde mit dem Namen: Ev.-luth. Kirchengemeinde Holzhausen und Holtrup an der Porta.

Holtrup mit seiner dreijochigen spätgotischen Dorfkirche von 1517 mit dem wuchtigen romanischen Kirchturm, die sehr viel ältere Vorgängerbauten ablöst, gehört zur Stadt Porta Westfalica. In der langen Geschichte der Gemeinde war die Holtruper Kirche der Mittelpunkt des Gemeindelebens, bis Uffeln ein eigenes Zentrum wurde (ab 1971).

Für den Bezirk Holtrup, seit 1983 mit Vennebeck, ist die alte Kirche das geistliche Zentrum geblieben. Ihr besonderer Schmuck sind die Figuren des Schnitzaltars von 1525: Die "Madonna auf der Mondsichel" und die 12 Apostel.

Möllbergen


Pfarrbezirk Möllbergen und Vennebecker Bruch

Aus einem alten Gehöft und Fabrikgebäude wird eine Kirche! Was heute unwahrscheinlich klingt, ist zwischen den ersten Aktivitäten 1950 und der Einweihung der Kirche 1962 Wirklichkeit geworden:

Der 1951 neugegründete zweite Pfarrbezirk der Holzhauser Kirchengemeinde erhielt so seinen Mittelpunkt. Mit dem großen Umbau 1989 wurde die Kirche neu gestaltet: die Gemeinde ist auf das grazile goldene Kreuz im Altarraum ausgerichtet. Zwei besonders gestaltete Fenster - "Taube und Wasser" als Zeichen für Heiligen Geist und Taufe und "Brennender Dornbusch" - machen deutlich: "Gott ist gegenwärtig", wo sich seine Gemeinde zum Gottesdienst versammelt.


 

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