Sto/Bad Oeynhausen. Eine positive Bilanz der Arbeit der (Wieder)-Eintrittsstelle im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho haben Superintendent Andreas Huneke und der Leiter des Eintrittsstellen-Teams, Pfarrer Hartmut Birkelbach, gezogen. In den sieben Monaten seit der Eröffnung im September 2007 sind 26 Personen wieder in die evangelische Kirche eingetreten oder, nachdem sie früher einer anderen Kirche angehörten, nunmehr in die evangelische Kirche eingetreten.
Diese sehr gute Resonanz war von den Verantwortlichen zwar erhofft, aber kaum erwartet worden. Alle Mitarbeitenden in der Eintrittstelle hoffen, dass sich der positive Trend noch weiter fortsetzt, zumal jetzt mit der Verteilung eines neuen Flyers erstmalsnoch eine breiter gestreute Werbung beginnen wird.
Die (Wieder-) Aufgenommenen kamen aus verschiedenen Orten des Kirchenkreises (eine Person aus einer anderen Landeskirche). Es waren neun Frauen und 17 Männer im Alter von Mitte Zwanzig bis Mitte Siebzig, wobei ein deutlicher Schwerpunkt bei Menschen im Alter von Mitte Dreißig bis Mitte Fünfzig lag. Sie waren größtenteils berufstätig, und die mit der Wieder- oder Neuaufnahme verbundene Kirchensteuererhebung war ihnen sehr wohl bewusst und „die Sache wert“. „So vielfältig wie die Menschen waren auch deren Motive für den (Wieder)-Eintritt“, berichtet Pfarrer Hartmut Birkelbach, der zusammen mit einem Team aus sechs weiteren Pfarrerinnen und Pfarrern die Eintrittsstelle betreut: den Pfarrerinnen Antje-Eltzner-Silaschi und Antje Freitag und den Pfarrern Hartmut Birkelbach, Klaus Crummenerl, Andreas Huneke, Lars Kunkel und Uwe Rosner. Viele sagten, dass sie sich schon länger mit diesem Gedanken beschäftigt hätten und nun durch einen Zeitungshinweis oder durch die Homepage des Kirchenkreises auf diese Möglichkeit des (Wieder)-Eintritts aufmerksam geworden seien. Bei den meisten Personen lag der Austritt aus der evangelischen oder einer anderen Kirche schon mehr als zehn Jahre zurück. Viele sahen den Schritt zurück in die Kirche als Teil eines neuen Lebensabschnitts an, der mit veränderten Einstellungen und Haltungen gegenüber Kirche und Glauben verbunden sei. In einigen wenigen Fällen waren konkrete Anlässe wie die Übernahme eines Patenamtes Auslöser für den (Wieder)-Eintritt zum jetzigen Zeitpunkt. In vielen Fällen waren vorangegangene neue Begegnungen und positive Erfahrungen mit der evangelischen Kirche Grund für den (Wieder-) Eintritt. Die Verantwortlichen des Kirchenkreises und der (Wieder-) Eintrittstelle freuen sich sehr, dass dieses übergemeindliche Angebot so eine gute Resonanz gefunden hat – machen diese aber nicht zuerst oder gar allein an Zahlen fest, sondern an den Menschen: „Wir freuen uns über jede und jeden Einzelnen! Und so wie wir glauben, dass die Kirchenzugehörigkeit das Leben der Einzelnen sehr bereichern kann, so sehen wir in jeder und jedem Einzelnen eine echte Bereicherung für die Kirche“, fasst Superintendent Andreas Huneke zusammen. Bild: Superintendent Andreas Huneke (rechts) und Pfarrer Hartmut Birkelbach mit Irene Kahre, die aus der anglikanischen Kirche in die evangelische Kirche von Westfalen eingetreten ist.
Foto: Westfalen-Blatt
Siehe auch:
- Zurück in die Kirche
- Kircheneintritt
- „Herzlich willkommen – Treten Sie ein!“
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