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Gewalt-Deeskalation Drucken E-Mail
Mittwoch, 15 November 2006
Photo: pixelquelle.de
RL/Hüllhorst. Gewalt-Deeskalation, ein schwieriges Wort, aber eine wichtige Sache. Gewalt findet tagtäglich in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Straße, im Schulbus, in der Kneipe usw. statt. Viele Menschen reagieren verunsichert und schauen oder hören einfach weg. Sie fördern und verstärken damit unabsichtlich ein Klima von Gewalt.


Für den Umgang mit Gewalt liegen heute viele beispielhafte Erfahrungen vor. Sie zeigen, was man tun kann, damit Gewalt und Rassismus erst gar nicht entsteht. Die Evangelische Jugendarbeit im Kirchenkreis Vlotho bietet an einem Wochenende ein Trainingsprogramm, wie Jugendliche auftretenden Agressionen in ihrem Umfeld sinnvoll begegnen können.

„Eigentlich kommen wir gut miteinander klar, aber es knallt auch schon mal“. In den Kinder- und Jugendgruppen kommt es immer häufiger zu Gewalt- und Aggressionsausübungen. Das Deeskalationstraining sensibilisiert das Empfinden für gewalttätiges Potential. Neben theoretischen Bausteinen umfasst das Training im Schwerpunkt praktische Übungen zu Eskalation, Deeskalation, Kommunikation und Kooperation.

Der Kurs findet vom 17. bis 19. November 2006 im Haus Reineberg statt. Referentin ist Katrin Harms, Seminarleiterin Sylke Cremer vom EKJZ Valdorf.

Kathrin Harms ist Sozialpädagogin und Deeskalationstrainerin und seit einigen Jahren in dem Bereich Gewalt / Aggression, Deeskalation, sowie Selbstbehauptung, Antimobbing und Soziales Lernen tätig. Die Fortbildung für Jugendliche aus Vlotho ab dem 14. Lebensjahr setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Sensibilisierung für alle Formen der Gewalt, Erprobung von aktivem, gewaltlosem Handeln und Verhalten in Krisensituationen und aktives gewaltdeeskalierendes Eingreifen in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen.

An diesem Thema interessierte Jugendliche können sich noch anmelden. Abfahrt ist am Freitag um 16.45 Uhr vom EKJZ, die Rückkehr ist am Sonntag um 15.00 Uhr. Das Wochenende kostet für Jugendliche 15,00 Euro. Im EKJZ –Bulli sind für die Anreise auch noch zwei Plätze vorhanden. Anmeldung und Information: 05733/871150 oder 871153.

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat eine eigene Abteilung für Gewaltprävention in Villigst. Viele weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite dieses Arbeitsbereiches hier.

Photo (1): pixelquelle.de 

 


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