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Konfirmandenpraktikum im Seniorenheim |
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Montag, 28. Juni 2010 |
Spannende Entdeckungsreise auf dem Museumshof BF/Bad Oeynhausen. Wie hat man eigentlich früher ohne Handy und Heizung gelebt? Die vierzehn Konfirmanden der Altstadtgemeinde und (ebenso viele) Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Morgenstern und dem Wilhelmshof haben gemeinsam den Museumshof besucht und dort einiges über das Leben früherer Generationen gelernt.
Dr. Hanna Dose hatte dazu eigens für die Konfirmanden eine kleine Ausstellung vorbereitet.Bei einem Quiz traten altersgemischte Teams gegeneinander an, um Gebrauchsgegenstände zu erraten. Etwas ratlos schauten die Jugendlichen auf einen Besenstiel mit einem Kantholz. Doch die Diakonissen aus Haus Morgenstern konnten schnell erklären, dass es sich dabei um einen Flegel handelte. Dass man freche Menschen als Flegel bezeichnet, wussten die Konfis allerdings auch. Die Konfirmanden erfuhren, wie man die Spreu vom Weizen trennt und wofür ein Joch benutzt wird. Die Älteren konnten dazu manche Geschichte erzählen und den Jugendlichen einiges zeigen, z.B. wie ein Stopfei, eine Haarnadel oder ein Waschbrett benutzt wird. Plötzlich erschlossen sich auch manche Redewendungen oder Begriffe, wie "Haarnadelkurve" oder "Waschbrettbauch". Dabei war der Nachmittag aber nicht nur lehrreich, sondern machte auch viel Spaß.
Der Besuch des Museumshofes bildete den Abschluss eines dreiwöchigen Diakoniepraktikums, bei dem die Konfirmanden mehr über das Thema "Alter" und das Leben in einem Altenheim entdecken (erfahren) konnten. Durch Interviews, gemeinsame Spiele, Lachen und Erzählen haben die jungen und alten Menschen Berührungsängste abgebaut und einiges voneinander gelernt. Das Diakoniepraktikum in der Altstadt ist eine Kooperation der Altenheimseelsorge und der Kirchengemeinde mit dem Wilhelmshof, Haus Morgenstern und dem Museumshof. |