Neuer Andachtsraum in der Klinik Bad Oexen AB/Bad Oeynhausen. Klinik Bad Oexen hat einen neuen Andachtsraum. Die Umgestaltung des Raumes für Stille, Besinnung und Gebet hatten der evangelische Pfarrer Uwe Rosner und die katholische, ehrenamtliche Seelsorgerin Agatha Heiseke angeregt. Unterstützung erhielten sie von Jana Scholz, Innenarchitekturstudentin in Detmold.
Mit einer Andacht von Pfarrer Uwe Rosner wurde der neu gestaltete Andachtsraum der Bad Oeynhausener Rehabilitationsklinik eingeweiht. Superintendent Andreas Huneke übernahm die musikalische Begleitung und stimmte zahlreiche Lieder auf der Gitarre an. Er blickte zurück auf seine Zeit als Kurseelsorger in Bad Oeynhausen „Ich habe viele Andachten in Rehabilitationskliniken gehalten. Ich hatte immer meine Gitarre dabei, denn so singt es sich besser. Früher gab es in den Kliniken noch keinen eigenen Andachtsraum.
Hier steht ein Raum zur Verfügung, der nur dafür da ist! Er lädt zum Verweilen und Nachdenken ein, um in aller Stille die nötige Kraft zu gewinnen, schwierige Situationen anzunehmen“. Huneke bedankte sich beim Verwaltungsleiter der Klinik Michael Grosskurth für die Unterstützung, die er sogleich zurückgab: „Wir müssen uns bedanken, denn die Seelsorge kommt unseren Patienten (pro Jahr rund 5000 Patienten) zugute. Sie haben alle einen schweren Weg hinter sich und es ist gut, wenn man einen Raum vorfindet, in dem man sich zurückziehen und nachdenken kann.“ Augenzwinkernd berichtete er von der Hartnäckigkeit der beiden Seelsorger, die ihm immer wieder neue Gestaltungsvorschläge für den Andachtsraum vortrugen. Hilfestellung leistete ihnen Jana Scholz. Die Fachfrau plante die Innenausstattung und schuf eine helle und freundliche Atmosphäre, in der sich Patienten und Besucher gleichermaßen wohl und geborgen fühlen. Dominiert wird der Raum der Stille durch einen massiven Altar aus Eichenholz. Puristisch, glatt, ohne Schnörkel steht er da und trägt an der Vorderseite einen gewebten Altarbehang aus der Kaiserswerther Paramentenwerkstatt. In stilisierter Schrift ist der vierte Vers des Psalms 23 aufgestickt, außerdem sind flache Kieselsteine in Form eines Weges aufgebracht. Ein besonders eindrücklicher Verweis auf die schwierigen Wege, die es im Leben zu bestreiten gilt und darauf, dass man sie nicht allein gehen muss. „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich!“ (Psalm 23, Vers 4. Unser Bild: Wie wichtig ein Andachtsraum für die Patienten ist, erfahren Sie in ihrer täglichen Arbeit: v.l. Superintendent Andreas Huneke, Pfarrer Uwe Rosner, Seelsorgerin Agatha Heiseke, Verwaltungsleiter Michael Grosskurth und Innenarchitekturstudentin Jana Scholz. |