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Gemeinschaft leben und pflegen |
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Montag, 28. Juni 2010 |
100 Jahre Frauenhilfe in Eisbergen AB/Porta Westfalica. Eine große Gästeschar kam am Sonntag in die Kirche nach Eisbergen, um das unermüdlicher Engagement der Frauen zu würdigen.
Und um zurückzublicken auf ein Jahrhundert Arbeit im Dienst der Gemeinde. „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“, lautet der Wochenspruch (Galater 6, 2), der im Mittelpunkt der Predigt von Angelika Weigt-Blätgen, leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen e.V. stand und „den Kern der Hilfe in der Frauenhilfe treffe“. Das Mittragen der anderen Last sei nicht immer leicht, hob Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen hervor, aber im Glauben an Gott ließe sich vieles leichter tragen. „Jesus hat niemanden alles abgenommen, aber er will den Menschen Gelegenheit geben aufzuatmen, aufzubrechen zum Himmel“, sagte die Theologin und zitierte Dietrich Bonhoeffer mit „Gott ist ein Gott des Tragens“. |
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„Unsere Toten in Gottes Hand“ |
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Freitag, 7. November 2008 |
Prof. Dr. Kristian Fechtner zur christlichen Bestattung Sto/Porta Westfalica. Der vom christlichen Glauben getragene Umgang mit Sterben, Tod und Bestattung stand im Zentrum des dritten Vortrags zum Thema „Bestattungskultur im Wandel“. Prof. Kristian Fechtner, an der Universität Mainz lehrender Theologe, stellte Überlegungen und Erkenntnisse zur gegenwärtigen Situation vor, die eine Vielfalt von Möglichkeiten bietet.
Die Bestattung gehöre zu den Riten des Übergangs. Sie biete die Möglichkeit, den Übergang vom Tod zum Leben bewusst zu machen und den Abschied zu gestalten. Die gottesdienstliche Feier zu diesem Anlass finde in der Form einer Prozession statt: „Der Tote wird aus der Gemeinschaft der Lebenden heraus gebracht zu einem Raum der Toten“, so Fechtner. Am Schluss der rituellen Handlung, die auch eine Segnung des Verstorbenen enthalten könne, werde der Tote in die Hände Gottes übergeben. |
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