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Kirchenkreis Aktuell
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Singen über Tellerränder hinweg |
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Dienstag, 07 September 2010 |
Mitreißendes Abschlusskonzert des Internationalen Chorprojekts AB/Bad Oeynhausen. Das „Internationale Chorprojekt 2010“ präsentierte unter dem Motto „We are marching in the light of God“ am Sonntag eine akustische Reise von Bad Oeynhausen über Tansania nach Indonesien. Singend vereint, begeisterte der ökumenische Chor aus 45 Sängerinnen und Sänger der umliegenden Kirchenkreise Minden, Lübbecke, Herford und Vlotho mit ihren Partnerkirchenkreisen aus Indonesien und Tansania in der Auferstehungskirche.
„Singend bringen sie uns Gottes Licht“ erklärte Superintendent Andreas Huneke eingangs. Und er sollte Recht behalten. Das Repertoire aus eigens komponierten und traditionellen Liedern ergriffen die Besucher und berührten die Seelen. Die bis auf den letzten Platz besetzte Auferstehungskirche wurde zu einer bunten internationalen Bühne, in deren Mitte das Wort Gottes stand. Singend und tanzend erzählten die Christen aus Ostwestfalen, Tansania und Indonesien von ihren Traditionen und alltäglichen Geschichten des Lebens. Ganz automatisch klatschten und schnippten die Besucher im swingenden Rhythmus mit oder wogen sich im Takt der Musik. Niemand konnte sich der energievollen Musik, den spirituellen Melodien, der Sangesfreude, der Botschaft und ihrem Ausdruck entziehen. |
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Singen macht Spaß |
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Mittwoch, 01 September 2010 |
Neues Kinderkantorei-Angebot startet in Bad Oeynhausen HW/Bad Oeynhausen. Singen macht Spaß, es verbindet Freunde und ist die Grundlage allen Musizierens: wer gerne singt, dem fällt es auch leichter, ein Instrument zu erlernen. Deshalb sind alle Kinder eingeladen, mit dabei zu sein, wenn die Kinderkantorei an der Auferstehungskirche sich zum ersten Mal trifft: am Dienstag, den 7. September um 15.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark (Ostkorso).
Kinderkantorei, das bedeutet: Insbesondere gemeinschaftliches Singen im Chor fördert unsere Kinder. Singende Kinder lernen, aufeinander und auf sich zu hören. Das Singen in der Kinder-Kantorei schafft eine „Klang-Gemeinschaft“ und fördert die soziale Kompetenz der Kinder. Das Hören auf die eigene Stimme unterstützt zudem die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit der Kinder in der Schuleingangsphase. |
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Kein Sommerloch in der TelefonSeelsorge |
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Donnerstag, 26 August 2010 |
Durchschnittlich 35 Gespräche pro Tag PT/Bad Oeynhausen. Kurz vor Ende der Sommerferien in Westfalen steht fest: in der TelefonSeelsorge Ostwestfalen, zuständig für die Kreise Herford und Minden-Lübbecke und große Teile des Schaumburger Landes, gab es keinen starken Einbruch der Anrufzahlen.
Durchschnittlich 35 Gespräche pro Tag erreichten die Beratungsstelle in der Ferienzeit. „Und das, was die Mitarbeitenden an Gesprächen und Themen zu bewältigen hatten, war auch ‚nicht ohne’“, bewertet Petra Henning, Leiterin der TelefonSeelsorge Ostwestfalen, die Situation. „Es gab im Kreisgebiet schwere Unfälle in letzter Zeit, das hat Gespräche verursacht. Und auch im Zusammenhang der Katastrophe bei der Loveparade waren wir einbezogen.“ Solche Gespräche sind nicht leicht, „aber ist ja gut, dass diese Menschen zu uns durchkommen!“ stellt Pfarrerin Henning fest. |
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Internationales Chorprojekt auf Tour |
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Mittwoch, 25 August 2010 |
Junge Menschen aus Asien, Afrika und Deutschland
Fröhliche Lebensgemeinschaft auf Zeit |
RL/Kirchenkreis. „Als man mich fragte, ob ich zu einem Chorprojekt nach Deutschland fliegen wollte, dachte ich erst, das ist ein Witz“, sagt Suwraya Febrmawati aus Tansania, die vorher noch nie im Ausland war. Die 25jährige Lehrerin gehört zu der Gruppe von 45 Teilnehmern aus drei Ländern, die zurzeit in Ostwestfalen zu Gast sind und bei einem internationalen Chorprojekt mitmachen. Über kulturelle Unterschiede hinweg erlebt die Afrikanerin das Verbindende im christlichen Glauben durch die Musik, die im Mittelpunkt des Projektes steht. Was mit Worten schwer auszudrücken sei, erschwert durch die sprachlichen Unterschiede, lasse sich den anderen in der Musik viel leichter und direkter mitteilen.
Musikalisches aus Tansania „Wir machen zwei Wochen zusammen Musik“, sagt Kreiskantor Harald Sieger aus Bad Oeynhausen, der die musikalische Leitung des Chorprojekts hat. Jede Gruppe singt Musik ihrer Tradition und lernt die Musik der anderen kennen. Dann geht es auf Tour mit Konzerten in der Region von Minden über Bad Oeynhausen bis Herford. Die Deutschen haben Stücke von Bach über Mendelssohn bis hin zu Gospelliedern mitgebracht. Die Indonesier und Tansanier kennen zum Teil völlig andere Formen der Musik. „Ich bin überrascht, wie anders die ausländischen Gäste mit Musik umgehen“, so Harald Sieger weiter. „Wir lernen viel von einander.“
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Von Anfang an dabei |
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Montag, 26 Juli 2010 |
„Grüne Damen“ seit 30 Jahren im Bad Oeynhausener Krankenhaus aktiv RL/Bad Oeynhausen. Alles fing mit einem Aufruf des ehemaligen Werster Pfarrers Heinrich Schubert an, der nach seiner Gemeindetätigkeit als erster Pfarrer im Krankenhaus Bad Oeynhausen tätig war. Ehrenamtliche wurden gesucht, die bereit waren, Kranke zu besuchen und kleine Hilfen anzubieten, die nichts mit der Krankenpflege zu tun hatten, aber trotzdem wichtig für die Patienten waren. Zusammen mit dem damaligen Chefarzt der Klinik, Professor Erasmus Zöckler, wurde Anfang August 1980 die Gruppe der „Evangelischen Krankenhaushilfe“ in Bad Oeynhausen gegründet.
Freiwillige Männer meldeten sich nicht. Im Volksmund waren die freundlichen, ehrenamtlich tätigen Frauen wegen ihrer grünen Kittel schnell als „Grüne Damen“ bekannt. So ist es bis heute geblieben. „Damals bekamen wir vom Pflegepersonal Namenslisten von Patienten, die wir besuchen sollten“, erinnert sich Edith Beinke, eine der Frauen aus der Gründungszeit, die bis heute noch dabei sind. Aber das habe sich bald geändert. Bis heute gehen die Grünen Damen auf jedes Patientenzimmer der Stationen und bieten ein Gespräch an. „Wir haben keinen Zeitdruck“, sagt Edith Beinke. Sie weiß, dass dies etwas Besonderes ist im großen Betrieb eines Krankenhauses. |
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Internationales Chorprojekt |
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Mittwoch, 07 Juli 2010 |
Gottesdienste und Konzerte zum Internationalen Chorprojekt 2010 Vom 22. August bis 5. September sind erstmals junge Erwachsene aus Indonesien, Tansania und Ostwestfalen zu einem gemeinsamen Chorprojekt eingeladen.
Damit sollen die langjährigen Kontakte zwischen den Kirchenkreisen Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho mit ihren Partnerkirchenkreisen in Afrika und Asien einen neuen Ausdruck finden und gerade im Medium der Musik vertieft werden. Eine Woche lang haben die 50 jungen Sängerinnen und Sänger in Porta Westfalica-Hausberge zusammen gelebt und im Rahmen eines Internationalen Chorworkshops miteinander traditionelle und zeitgenössische Chormusik erarbeitet. |
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Ein Fest in Gebärdensprache |
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Donnerstag, 24 Juni 2010 |
60jähriges Jubiläum des Gehörlosenvereins AES/Bad Oeynhausen. Am vergangenen Samstag feierte der Gehörlosenverein Bad Oeynhausen, Löhne und Umgebung sein 60jähriges Jubiläum. Nach einem Festgottesdienst in der Auferstehungskirche, den Pfarrerin Eltzner-Silaschi und Pfarrer Schröder in Gebärdensprache hielten, kamen über 90 Gäste im Bonhoefferhaus zusammen.
Dort begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Günter Wehmeier, alle Gäste: die Bürgermeister der Städte Löhne und Bad Oeynhausen, Herrn Heinz Dieter Held und Herrn Klaus Müller-Zahlmann, und Herrn Hermann Riekötter, Vorsitzender des Landesverbandes der Gehörlosen NRW. Der Dolmetscher Waldemar Schwabeland begleitete die Festveranstaltung. In seiner Eröffnungsrede erinnerte der Vorsitzende Wehmeier an die Geschichte der Gehörlosen in Bad Oeynhausen. So gab es bereits im Jahr 1840 eine erste kleine „Taubstummenanstalt“ in Rehme, die zu Anfang bald 12 Schüler hatte und später zur Volksschule Lohe, danach im Jahr 1851 nach Petershagen umzog. Dort wurde sie 1876 selbständig. |
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Gelungener Abschluss einer Ausstellung |
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Montag, 21 Juni 2010 |
Orgelmusik und Lesungen begeisterten Publikum Burkhard Hedtmann (links) und Harald Sieger SCS/Bad Oeynhausen. Ein farbenfrohes musikalisches und literarisches Programm bot die Finissage der Ausstellung „durch blicke“ des Kunstateliers des Wittekindshofes in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche. Harald Sieger, Kantor an der Auferstehungskirche, und Burkhard Hedtmann, Autor aus Minden und zugleich Lehrer am Wittekindshof, gestalteten eine kurzweilige Stunde voller überraschender Einblicke, denen die zahlreichen Zuhörer aufmerksam lauschten.
Bereits das erste Musikstück, eine „Fantasie für Orgel“ des romantischen Komponisten Richard Julius Voigtmann über den Choral „Nun danket alle Gott“, bot Anklänge an den Ausstellungstitel - die Choralmelodie blickte immer wieder durch die stimmungsvollen Motive durch. Weitere klangliche Facetten der Königin der Instrumente bot ein Trio über den Choral „Allein Gott in der Höh' sei Ehr“ aus der Orgelmesse von Johann Sebastian Bach, bei dem Harald Sieger wieder einmal seine Fingerfertigkeit unter Beweis stellte. |
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